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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

Vorwort
Früher waren Jahresrückblicke etwas Positives und man hat noch einmal die Dinge bejubelt, die sich in den zwölf Monaten zuvor zugetragen haben. Seit sieben, acht Jahren lautet der Grundtenor eher: "Gut, dass der Mist vorbei ist, nächstes Jahr kann es nur noch aufwärtsgehen". Anschließend wird man dann stets zwölf Monate lang eines Besseren belehrt, denn schlimmer geht es immer.

Da ist es doch schön, dass es die Wrestlingwelt gibt, in der noch vieles konstant geblieben ist. Als wir diese Webseite vor mehr als zwei Jahrzehnten gestartet haben, gab es Wochen, in denen das RAW-Rating unter die magische 5-Punkte-Marke gesunken war, aber man hatte gute Begründungen: Es lief ja Football, und man musste erst einmal sehen, wie es aussieht, wenn die Saison vorbei ist. Heutzutage rutscht das RAW-Rating manchmal unter die magische 0,4-Punkte-Marke, aber auch dafür hat man gute Begründungen: Es läuft ja Football, und man muss erst einmal sehen, wie es aussieht, wenn die Saison vorbei ist. Damals wurden seltsame Booking-Entscheidungen getroffen. Heute werden seltsame Booking-Entscheidungen getroffen. Damals gab es Stunk hinter den Kulissen. Heute gibt es Stunk hinter den Kulissen. Und noch eine Sache ist gleich geblieben: In der Silvesternacht veröffentlicht Genickbruch seine GB100.

Wie in jedem Jahr, so hat sich dazu auch dieses Mal in der Weihnachtszeit eine Schar Mitarbeiter unserer Webseite zusammengefunden. Sie haben die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und die herausragendsten Ereignisse des Jahres 2022 durchdiskutiert und dabei versucht, die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die zugehörigen Szenen abspielten, im Auge zu behalten. Das Ergebnis ist die neunzehnte Ausgabe unserer GB100, in der wir euch die einhundert wichtigsten Wrestler des Jahres aufzählen. Sollten die eurer Meinung nach wichtigsten Wrestler des vergangenen Jahres fehlen und ihr wollt euch beschweren, dann seid froh, dass wir keine russischen Diktatoren seid, denn ihr werdet trotzdem nicht versehentlich aus Hotelfenstern fallen.

Die Wrestlingwelt bot 2022 eine bunte Mischung aus aufsehenerregenden Storys vor und hinter den Kameras. Bei World Wrestling Entertainment zeigte sich, dass Vince McMahon seinen kleinen Vincent Kennedy gegenüber den weiblichen Angestellten offenbar nicht im Griff hat. Mutmaßlich. Hüstel. Bei All Elite Wrestling zeigte sich, dass CM Punk und die Wrestler von "The Elite" ihre Fäuste nicht im Griff haben. In Japan zeigte sich, dass Gianni Infantino nicht der einzige Typ ist, der Wettbewerbe gerne aufbläht, um alles herauszumelken. Man kann beispielsweise auch Wrestle Kingdom verdreifachen oder den G1 Climax mit mehr Teilnehmern aufpumpen. In Mexiko zeigte sich, dass der jahrelange Verzicht auf konsistentes Booking doch keine gute Idee war, sondern dass Zuschauer tatsächlich wieder in größeren Mengen erscheinen, wenn man mal ein paar Monate hintereinander sinnvoll bookt. Woher hätte man das auch wissen sollen? Und im Independent-Bereich zeigte sich ... nun ... äh ... dass es diesen auch noch gibt. Aus dieser Gemengelage ergab sich die folgende GB100 des Jahres 2022:
1
Roman Reigns
Die Titelverteidigung ist geglückt: Nach dem ersten Platz in der GB100 des Jahres 2021 hat Roman Reigns seinen Erfolg wiederholt. Das dürfte nur wenige Leute überraschen, schließlich führte Reigns seinen Arbeitgeber World Wrestling Entertainment auch im vergangenen Jahr triumphierend von der Spitze an. Und das trotz eines kleinen Fehlstarts: Ein geplanter Kampf gegen Brock Lesnar am 1. Januar musste zunächst verschoben werden, da Reigns aufgrund einer Corona-Erkrankung auszusetzen hatte. Gut zwei Wochen später ergab sich ein neuer Meilenstein in Reigns' Karriere, denn er übertraf den Rekord seines Erzrivalen Lesnars als der am längsten amtierende WWE Universal Champion. Beim "Royal Rumble" verlor Reigns zwar gegen Seth Rollins, da er dies allerdings via Disqualifikation tat, verblieb der Titel beim Tribal Chief. Am selben Abend leitete er die nächste Konfrontation mit Lesnar ein, indem er ihm den WWE Title kostete. Obendrein nahm er Paul Heyman wieder an seine Seite.

Quasi "im Vorbeigehen" besiegte Reigns auf dem Weg zu "WrestleMania" bei der Großveranstaltung "Elimination Chamber" niemand geringeren als Goldberg und holte damit ein Match von vor zwei Jahren nach. Und auch am "WrestleMania"-Sonntag verlief alles nach Plan, denn einmal mehr besiegte Reigns seinen Erzfeind Lesnar. Damit behielt er nicht nur seinen WWE Universal Title, sondern gewann gleichzeitig auf den WWE Title obendrauf, was bis dahin keinem anderen Wrestler gelungen war. In der Folgezeit schlugen sich der Tribal Chief und seine Cousins vor allem mit Riddle, Randy Orton und Drew McIntyre herum, wobei er den Erstgenannten bei einer Ausgabe von "SmackDown" in einem Kampf um seine Titel besiegte. Brock Lesnar tauchte bei der Gelegenheit überraschend wieder auf, weswegen ein Match der beiden Streithähne für den "SummerSlam" angesetzt wurde. Dank der großzügigen Unterstützung seiner "Bloodline" besiegte Reigns Lesnar in einem Last Man Standing Match und beendete damit ihre seit Jahren geführte Fehde vollständig. Vermutlich.

In der Zeit danach ließ es Reigns etwas ruhiger angehen, er trat aber unter anderem bei der größten Veranstaltung in Europa seit Jahren an. Dort verteidigte er seine beiden Titel siegreich gegen Drew McIntyre, wenngleich er sich dabei der Hilfestellung von Solo Sikoa bediente, einem neuen Mitglied seiner Gruppierung. Am 5. November folgte Reigns dem Ruf der Wüste, als er bei "Crown Jewel" auflief und seine Titel nochmals mit Erfolg verteidigte ... dieses Mal gegen Logan Paul, den bekanntesten Influencer unserer Zeit. Nur drei Wochen später stand das nächste Erfolgserlebnis vor der Tür, als man sich bei der "Survivor Series" zu den "War Games" traf. Reigns und sein Stable konnten das entsprechende Match für sich entscheiden und bestätigten damit ein weiteres Mal den Eindruck, dass beim Branchenprimus kein Weg am Tribal Chief vorbeiführt.
2
Jon Moxley
Wenn auch unbeabsichtigt - am Ende aber mitnichten unverdient - hat sich Jon Moxley in der neuesten Ausgabe unserer GB100 einen Platz auf dem Treppchen geschnappt. Unter anderem die Tatsache, dass Moxley nur vier Kämpfe bei seinem Arbeitgeber verloren hat, führte zu dieser hohen Platzierung. Zu Beginn des Jahres formte er gemeinsam mit Bryan Danielson ein von William Regal geschmiedetes Tag Team, welches sich im Laufe des folgenden Monate zur Gruppierung "Blackpool Combat Club" ausweitete. Lange Zeit tonangebend war dabei die Auseinandersetzung mit der "Jericho Appreciation Society". Dieser Stable konnte zunächst das "Anarchy in the Arena Match" bei "Double or Nothing" für sich entscheiden, wodurch Moxley eine seiner wenigen Niederlagen einsteckte.

Wie wichtig Moxley für All Elite Wrestling ist, zeigte sich danach. Der eigentliche AEW Champion CM Punk musste verletzungsbedingt kürzertreten, weswegen Tony Khan hastig nach einem Ersatz suchte. Ende Juni kam es deshalb zu einem Kampf zwischen Moxley und Hiroshi Tanahashi. Nach gut achtzehn Minuten gewann Moxley und durfte sich fortan den AEW Interim World Title um die Hüften schnallen. Nach erfolgreichen Verteidigungen gegen Brody King, Rush und Chris Jericho kam es zum erwartbaren Kampf gegen den wiedergenesenen CM Punk, mit dem die beiden Titel vereinigt werden sollten. Moxley gelang es fast schon in Rekordzeit, Punk in die Knie zu zwingen und zur unangefochtenen Nummer Eins von All Elite zu werden. Die Freude über die Regentschaft währte allerdings nicht lange, denn das Rückmatch konnte wiederum Punk nur wenige Tage später für sich entscheiden.

Bekanntermaßen kam es im Zuge der Großveranstaltung "All Out" nicht nur zu einer viel diskutierten Pressekonferenz, sondern auch zu diversen Suspendierungen nach einem Handgemenge im Backstagebereich. Einmal mehr war All Elite Wrestling gezwungen, einen neuen AEW World Champion zu finden. Damit trat Moxley erneut auf den Plan: Er besiegte im Halbfinale eines kurzfristig angesetzten Turnieres Sammy Guevara und im Finale seinen Kumpel Bryan Danielson, womit er sich zum dritten Mal zum AEW World Champion erhob. Zwar musste Moxley den Titel nach erfolgreichen Verteidigungen gegen Penta El Zero Miedo und Adam Page gut zwei Monate später an MJF weiterreichen, er bewies im abgelaufenen Jahr aber, dass er der Mann ist, auf den man bei All Elite Wrestling setzen kann und der immer abliefert, wenn es darauf ankommt.
3
Kazuchika Okada
Im vergangenen Jahr bewies Kazuchika Okada einmal mehr, dass er DAS Gesicht von New Japan Pro Wrestling ist. Kein Wunder also, dass er sich wieder einen Platz auf unserem Spitzentreppchen erarbeitete. Direkt zu Beginn des Jahres sicherte er sich bei der wichtigsten Show des New-Japan-Jahres - "Wrestle Kingdom" - den IWGP World Heavyweight Title von Shingo Takagi. Nur einen Tag später verteidigte er ihn erfolgreich gegen Will Ospreay. Auch im "New Japan Cup" spielte der Champion eine große Rolle. Nach Siegen über Master Wato, Taichi und CIMA war es erst Tetsuya Naito, der ihn im Halbfinale stoppte. Da sich dieser durch den Sieg ein Titelmatch verdient hatte, kam es im Mai zu einem Aufeinandertreffen, in dem Okada die Oberhand behielt.

Danach meldete sich ein alter Bekannter zurück: Jay White. Tatsächlich gelang es diesem, Okada zu besiegen und seine Titelregentschaft zu beenden. Ohne Titel stieg Okada daraufhin in den 2022er "G1 Climax" ein und legte einen beeindruckenden Lauf vor. Er konnte nicht nur Jeff Cobb, Toru Yano, Bad Luck Fale, Tom Lawlor und Lance Archer besiegen, auch im Halbfinale war er gegen Tama Tonga erfolgreich. Im Finale wartete Will Ospreay. Wenig überraschend wurde daraus einmal mehr ein hochklassiges Match zwischen den beiden Stars. Okada konnte seinen Kontrahenten am Ende erfolgreich auf die Matte schultern und somit zum bereits vierten Mal das prestigeträchtige Turnier gewinnen.
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