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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
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Daniel Bryan
Als Daniel Bryan im Februar 2016 sein endgültiges Karriereende bekanntgab, rechnete wohl absolut niemand noch mit einem Comeback des American Dragons auf der ganz großen Bühne. Zu aussichtslos schien der Kampf gegen die WWE-Ärzte, in welchem Bryan über zwei Jahre lang versuchte, doch noch die Ring-Freigabe zu bekommen. Auswärtige Ärzte wurden konsultiert, immer wieder wurden weitere Tests gemacht. Anfang 2018 ließ WWE dann aus heiterem Himmel die Bombe platzen, die die gesamte Wrestlingwelt in ungläubiges Frohlocken versetzte: Daniel Bryan kehrte tatsächlich in den Ring zurück! Nachdem er in seiner Non-Wrestler-Rolle als General Manager von SmackDown in eine Fehde mit Kevin Owens und Sami Zayn geraten war, feierte er an der Seite von Shane McMahon bei WrestleMania 34 sein umjubeltes Comeback, bei welchem er und sein Partner Owens und Zayn besiegten.

Bald gab es Gerüchte über etliche Dream Matches gegen alle Stars, die WWE in Bryans Abwesenheit vom Ring an die Company gebunden hatte. Doch es kam zunächst anders und Bryan fand sich nach WrestleMania in einer eher mäßig mitreißenden Fehde gegen Big Cass wieder, welcher kurz darauf entlassen wurde. Daraufhin schwirrte der Rückkehrer etwas ziellos umher, einer kurzen Wiedervereinigung mit Kane als Team "Hell No" folgten Matches gegen Andrade Almas und Samoe Joe, bis Bryan es schließlich mit seiner alten Nemesis The Miz aufnahm. Seit dem berüchtigten Segment bei "Talking Smack" im August 2016 träumten viele Fans von einem Match der beiden Superstars und sollten dieses beim SummerSlam 2018 dann auch bekommen. Bryan verlor nach einem Eingriff von Maryse und musste sich auch in einem Tag-Team-Match bei "Hell in a Cell" mit seiner Ehefrau Brie Bella dem It-Couple geschlagen geben. Spätestens jetzt war die Befürchtung groß, dass Bryan sein Momentum nach dem spektakulären Comeback wieder verlieren könnte. Dann aber passierte etwas Besonderes.

Bei WWEs erweiterter Houseshow in Australien setzte sich Bryan innerhalb von drei Minuten gegen The Miz in einem #1-Contender Match durch und legte damit den Grundstein für ein Match um den WWE Title gegen AJ Styles. Ende Oktober unterlag Bryan dem Phenomenal One noch in einem starken Match am Ende einer Ausgabe von SmackDown, doch damit war es noch nicht vorbei. In den folgenden Wochen verschlimmerten sich die Spannungen zwischen den beiden Babyfaces, bis es am 13. November zu einem weiteren Titelmatch bei SmackDown kam. Dieses Mal nutzte Bryan einen Referee Bump, um AJ einen Low Blow zu verpassen und sich unter den Augen der schockierten Zuschauer den Titel zu schnappen. Daniel Bryan, der durch alle Schichten von Wrestlingfans wohl populärste Superstar der letzten fünf Jahre, turnte zum Heel und erlangte endlich sein verloren geglaubtes Momentum zurück. In den nachfolgenden Wochen schuf Bryan einen neuen Charakter, den "neuen" Daniel Bryan, der das Publikum für die Missstände unserer Welt verantwortlich machte und das Yes-Movement für tot erklärte. Es wird spannend zu sehen sein, wohin sein aktueller Run noch führen wird. Sollte seine Charakterentwicklung auch 2019 weiter so exzellent voranschreiten, ist es jedenfalls nicht unwahrscheinlich, dass der aktuelle WWE Champion am Ende noch weiter vorne in der GB100 vertreten sein wird.
23
Kento Miyahara
Auf Platz 23 der GB100 des Jahres 2018 steht mit Kento Miyahara der einzige Vertreter von All Japan Pro Wrestling, der es in die Top 25 der Liste schaffte. Während AJPW in den neunziger Jahren noch als das Nonplusultra im Wrestling weltweit galt, war der Stern der Liga nach Giant Babas Tod allmählich gesunken. Im Vergleich zu damals führte die Liga immer mehr ein Schattendasein. In den letzten paar Jahren zeichnete sich jedoch eine vorsichtige Besserung ab. Man verfügte nun über einen starken, ausgeglichenen Kader und mit Kento Miyahara über einen Mann, der inzwischen unbestritten als Ace der Liga bezeichnet werden konnte.

Zwar konnte er 2018 nicht mit dem AJWP Unified Triple Crown Heavyweight Title durchstarten, blieb aber weiterhin in den Top-Positionen der Cards. Seinen ersten größeren Erfolg im abgelaufenen Jahr errang am 3. Februar, als er gemeinsam mit dem früheren WWE-Star Yoshitatsu die AJPW World Tag Team Titles von den Violent Giants gewinnen konnte. Diese hielten er und sein Partner nur einige Tage, aber die Gürtel mussten größeren Erfolgen weichen.

Genau einen Monat nach dem Verlust der Tag-Team-Krone sicherte sich Miyahara seine bereits dritte Regentschaft mit der Triple Crown, als er am 25. März Joe Doering entthronen konnte. Er hielt den Titel rund vier Monate und nahm in dieser Zeit am prestigeträchtigen "Champion Carnival" statt. Bevor er sich im Finale Naomichi Marufuji geschlagen geben musste, konnte er seinen Block mit fünf Siegen und zwei Niederlagen für sich entscheiden. In der Folge konnte er seinen Titel am 24. Mai gegen Marufuji verteidigen. Eine weitere erfolgreiche Verteidigung gelang am 12. Juni gegen Dylan James, bevor er den Titel Ende Juli an Zeus abtreten musste. Im September konnte er das sechste "Royal Road Tournament" für sich entscheiden, bevor er sich am 21. Oktober den AJPW Unified Triple Crown Heavyweight Title von Zeus zurückholet. Es zeichnet sich also bereits jetzt ab, dass 2019 auf Kento Miyahara weitere große Momente zukommen werden.
24
Austin Aries
Manchmal scheint es, als ziehe Austin Aries Kontroversen einfach magisch an. Zumindest verging auch sein Jahr 2018 nicht ohne.

Beginnen wir aber am Anfang: Im Januar tauchte Aries überraschend bei den TV-Tapings von Impact Wrestling auf und holte sich dort den IW Global Title von Eli Drake. Einen Tag später verteidigte er den Titel erneut gegen Drake und machte so deutlich, dass er das neue Gesicht der Company sein würde – Don Callis und Scott D'Amore, die neuen Verantwortlichen bei Impact Wrestling, hatten ihren Champion gefunden. Nur wenig später nahm Aries Matt Sydal in einem Title vs. Title Match auch noch den IW Grand Title ab und vereinigte ihn mit dem Global Title zum IW World Title, womit der Umbau von Impact Wrestling weiter Form annahm.

Bei "Redemption 2018" verlor Aries den Titel schließlich zum ersten Mal in einem 3-Way Match gegen Fenix und Pentagón Jr., wobei der Letztgenannte als Sieger hervorging. Aries und Pentagón lieferten sich daraufhin eine der besseren Fehden dieses Jahres und Aries holte sich den Titel schließlich zurück. Bis in den Oktober hinein verteidigte Aries seinen Titel bei zahlreichen Veranstaltungen, auch außerhalb der Shows von Impact Wrestling, unter anderem gegen Eddie Edwards, Moose, Hangman Page und Rich Swann. Zudem hielt er Titel bei DEFY und WSW. Obendrein sollte er auch der Kern einer Zusammenarbeit mit Ring of Honor werden, wozu es aber dann doch nicht kam.

Im Oktober - genauer bei "Bound for Glory" - was es dann soweit: Austin Aries verlor seinen Titel in einem der besten Matches des Impact-Jahres an Johnny Impact und sorgte im Anschluss für eine Kontroverse. Direkt nach dem Pinfall sprang er wieder auf, schickte einige unflätige Wort in Richtung von Don Callis und verließ dann die Halle. Seitdem war er bei Impact Wrestling nicht mehr gesehen. Work oder Shoot? Das wird das Jahr 2018 nicht mehr aufklären können.
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