Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 

441.506 Shows5.520 Titel1.679 Ligen30.217 Biografien10.213 Teams und Stables4.770 Turniere
Benutzername und Kennwort: 
  
Passwort vergessen?
Kostenlosen Account registrieren?
                     
 
GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

11
Fénix
Die Karriere von Fénix war im Laufe des Jahres 2018 - wie auch schon in den Jahren zuvor - eng mit der seines Bruders Pentagón Jr. verwoben. Wo auch immer Pentagón Jr. auftauchte, war Fénix nicht weit. Und da es kaum einen Ort der wrestlenden Welt und kaum eine Liga gab, bei der Pentagón Jr. im Laufe des Jahres 2018 nicht auftauchte, bedeutete dies auch für Fénix, dass man ihn allerortens zu Gesicht bekam. Der größte Unterschied zwischen den beiden Brüdern bestand dabei in der geographischen Verteilung ihrer Erfolge: Während Pentagón Jr. im Independent-Bereich für das größere Aufsehen sorgte, war Fénix derjenige, der im heimischen mexikanischen Markt den größeren Eindruck hinterließ.

Den Höhepunkt seines Wrestlingjahres - und vermutlich den größten Moment seiner bisherigen Wrestlerkarriere - erlebte Fénix dabei im August, als er bei der AAA-Hauptveranstaltung "TripleManía" vor 13.500 Zuschauern in einem 4-Way Match um den AAA World Heavyweight Title antrat und Jeff Jarrett entthronte. Fénix wurde neuer World Heavyweight Champion, und diesen Titel gab er bis zum Ende des Jahres nicht mehr her. Dass ihm die AAA bereitwillig den Titel gab, bedeutete ein dickes Ausrufezeichen unter das, was er in den anderthalb Jahren zuvor erreicht hatte. Zu Beginn des Jahres 2017 hatten er und einige andere Wrestler die AAA noch frustriert verlassen, da man ihnen zu wenige Chancen eingeräumt hatte. Zu dem Zeitpunkt vermuteten viele, die Karriere von Fénix sei ohne die Unterstützung einer der großen mexikanischen Ligen praktisch vorüber, doch er machte sich im Gegenteil einen solch großen Namen, dass man ihm Mitte 2018 plötzlich bereitwillig aus der Hand fraß. Etwas, das für Mexiko im Übrigen vollkommen untypisch ist. In den Jahren zuvor hatte jeder zweite Topstar der AAA oder des Consejo versucht, in Eigenregie erfolgreich zu werden, doch jeder von ihnen scheiterte, verschwand in der Versenkung oder kehrte reumütig zu seinem alten Arbeitgeber zurück. Nicht so Fénix, er und Pentagón Jr. straften alle Skeptiker Lügen.

Und nicht nur bei der AAA rollte man Fénix einen roten Teppich aus. Kurz vor seiner Rückkehr zur AAA hatte er sein Debüt für das Consejo Mundial de Lucha Libre gefeiert, nachdem L.A. Par-K im Frühjahr dort die Tür für Independent-Wrestler geöffnet und die alte Abschottung gegenüber AAA-Kontakten aufgebrochen hatte. Fénix trat aus rechtlichen Gründen hier als "King Phoenix" auf und wurde von Beginn an in den Main Events eingesetzt. Er lief bei der großen Anniversary Show auf, wrestlete einige Match-of-the-Year-Kandidaten, und er durfte bis ins Finale des altehrwürdigen Turniers "Leyenda de Plata" vorrücken, wo er sich dann Bárbaro Cavernario geschlagen geben musste.

Auch an allen anderen Stellen Mexikos war Fénix erfolgreich. Aus rechtlichen Gründen war er mal "Rey Fénix", mal "Fénix el Rey", mal "The King", aber an den Erfolgen und den beeindruckenden Leistungen im Ring änderte dies nichts. Seine Auftritte wurden als besondere Ereignsise beworben und waren Zuschauermagneten. The Crash machte ihn und Pentagón Jr. zu Tag Team Champions, und auch außerhalb Mexikos hofierte man ihn und setzte ihn in prominenten Positionen ein. Zwar musste er rasch den AAW Heavyweight Title abgeben, als dessen Träger er das Jahr 2018 begonnen hatte, doch er holte sich im Laufe des Jahres wiederholt Ersatz. Das tat er sowohl in kleinen Ligen, etwa bei den regionalen Veranstaltern New Generation Championship Wrestling in Florida oder GALLI in Illinois, wo man ihn den jeweils wichtigsten Titel gewinnen ließ, bis hin zu größer angelegten Projekten wie Major League Wrestling, wo er gemeinsam mit seinem Bruder die MLW World Tag Team Titles gewinnen dürfte. Es würde nicht verwundern, wenn Fénix selbst keinen Überblick mehr darüber haben sollte, welche Titel er eigentlich gerade hält.
12
Nick Jackson
13
Matt Jackson
Außerhalb der WWE gibt es nur wenige Akteure, die sich innerhalb der vergangenen Jahre in der Wrestlingwelt ein ähnliches Standing erarbeiten konnten wie die Young Bucks. Auch 2018 sorgten die Meister der Superkick-Partys innerhalb und vor allem außerhalb für viel Aufsehen. Bei New Japan Pro Wrestlings "Wrestle Kingdom" Anfang des Jahres holten sich die Bucks gleich zum siebten Mal die IWPG Junior Heavyweight Tag Team Titles und kündigten nach dem Ende der Regentschaft vier Wochen später an, die Junior Heavyweight Division hinter sich zu lassen und in die Heavyweight Division aufzusteigen. Bei "Dominion" wurde diese Entscheidung im Juni 2018 belohnt, als die beiden SANADA und EVIL - ihres Zeichens Teil der "Ingobernables de Japón" - besiegten und sich erstmalig zu IWGP Tag Team Champions krönen konnten. Die Zeit dazwischen war geprägt von einer großen Storyline um den BULLET Club und die Beziehung der Bucks zu Kenny Omega und dessen Wiedervereinigung mit Kota Ibushi. Bei "Strong Style Evolved" zauberten die vier ein grandioses Tag-Team-Match auf die Bretter, anschließend vertrugen sich die Bucks mit Kenny und holten wenig später zusammen mit Marty Scurll die NEVER Openweight Tag Team Titles. Im Juni waren die Bucks somit Doppel-Champions in Japan und griffen ebenfalls bei Ring of Honor nach den Tag-Team-Gürteln, die ihnen aber gegen die Briscoe Brothers verwehrt blieben.

Auch außerhalb von New Japan und Ring of Honor waren die Young Bucks in 2018 nicht untätig. Ihre eigene Internet-Serie "Being the Elite" wuchs weiter und besteht mittlerweile aus einem festen Cast und eigens geschriebenen Storylines, die sich auf die Geschehnisse im Ring übertragen. Zusammen mit Cody Rhodes bauten sie die eigene Indy-Show "All In" über ihr Videoformat auf und sorgten mit der Durchführung der Veranstaltung am 1. September für einen Paukenschlag. Sie selbst traten im Main Event an der Seite von Kota Ibushi gegen das Trio aus Rey Mysterio, El Bandido und Fenix an und gewannen das Match.

Am 30. September verloren sie ihre IWPG Tag Team Titles an die mittlerweile vom BULLET Club abtrünnig gewordenen Tama Tonga und Tanga Roa, die ihnen gemeinsam mit Taijo Ishimori im August auch schon bereits die NEVER Openweight Tag Team Titles abgenommen hatten. Auch die ROH 6-Man Tag Team Titles gingen im November verloren, so dass die Bucks am Ende des Jahres 2018 zwar ohne Titel dastanden, aber dennoch auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken konnten, in welchem sie den erfolgreichen Sprung in die Heavyweight Divison absolviert und ein eigenes Event ohne eine Promotion im Rücken auf die Beine gestellt haben.
14
Seth Rollins
Wenn es eine Person gab, die neben AJ Styles im Laufe des Jahres 2018 das Prädikat "Workhorse" in der WWE-Welt verdient hatte, dann war es Seth Rollins. Auch wenn sein Jahr mit Startschwierigkeiten begann - so war gerade sein Tag-Team-Partner Jason Jordan verletzungsbedingt ausgefallen und im Elimination Chamber Match spielte er auch nur eine untergeordnete Rolle - sicherte er sich dann bei WrestleMania 34 erstmals den Intercontinental Title, was ihn zum achtzehnten Grand Slam Champion von WWE machte.

Hiernach startete die unendliche Geschichte zwischen ihm und Dolph Ziggler, die dazu führte, dass sich die beiden Rivalen bei etlichen Pay-Per-Views von World Wrestling Entertainment gegenüberstanden. Ziggler sicherte sich den Titel dank Drew McIntyre, der von NXT zu RAW geschickt worden war, während Rollins die Rückkehr von Dean Ambrose an seine Seite feiern konnte. Ambrose und Rollins schlossen sich Roman Reigns wieder an und prügelten sich mit Ziggler, McIntyre und Braun Strowman durch die RAW-Sendungen. Im Oktober konnten sich Ambrose und Rollins sogar die WWE RAW Tag Team Titles holten, was Rollins - abermals - zum Doppelchampion machte. Doch Ambrose turnte gegen seinen Freund, und zum Ende des Jahres verlor Rollins beide Gürtel wieder.

Dennoch heimste er Titel ein, stand in hochklassigen Matches und landete damit zurecht in den Top 15 der GB100 des Jahres 2018.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
 
 
 
Nach wie vor lesenswert
Meldung aufrufen
 
 
Interessantes bei GB
2010
in der Karriere von ...
 
Interessantes bei GB
Ihren Status als Berühmtheiten, sei es landesweit oder sogar über die Grenzen der USA hinaus, konnten Wrestler in der Vergangenheit immer wieder nutzen, um auch in Hollywood oder anderen Filmschmieden unterzukommen. Gerne werden sie als Fieslinge und Bösewichte eingesetzt, aber auch so manche überraschende Hauptrolle wurde bereits ergattert. Genickbruch bietet einen umfangreichen Überblick über die schauspielerischen Aktivitäten der Wrestlingwelt. ... aufrufen
NewsShowsPersonalienHintergrundExklusivGeschichte
Wrestlingnewsnach LigaTag Teams und StablesShootsMediendatenbankTitelträger
Updates der Homepagenach OrtManagerSkandaleExklusivinterviewsTitelstatistiken
 nach DatumProminenteLexikonWeitere InterviewsTurniere
Forumnach ZensurR.I.P.-ListeMatchartenUnsere Hall of FameEinschaltquoten
DiskussionsforumUpdatesVerhaftungenLucha LibreEine Schippe GeschichteZeitstrahl
  VerletzungenPuroresuEuropakalenderZuschauerrekorde
LigenBiosVerwandtschaftenEinstündige MatchesProphecyZuschauerpotentiale
ÜbersichtBios von A bis ZTrainerHalloween HavocFlimmerkisteMatchrekorde
Die "großen Vier"Biografie suchenMask MatchesEinstige HeldenMonatliche Best OfsKonstellationen
US-Independent-LigenKARRIEREN [NEU]Hair MatchesMontagskriegeKolumnenübersicht 
Kanadische LigenBilanzen nach LigaWrestler in FilmenEinflussreichste WrestlerPodcastsInternes
Oldschool-LigenBilanzen nach OrtGB100Der Stable GuyGimmickmüll i.e.S.Registrieren
Japanische LigenSpezialbilanzenBAMM15Die Four HorsemenSchrottplatzShowtippspiele
Mexikanische LigenKlickchartsYear End AwardsFamily TraditionDer schwarze KanalMeinungsmacher
Andere lateinam. LigenUmfragenPWI500Der WWE TitleMüll der neunziger JahreDas Genickbruch-Team
Europäische LigenUmfragenObserver-AwardsDie New World OrderZufallsinformationenGeschichte der Homepage
Australien und Neuseeland Weitere AwardsDie Geschichte der XPWCelebrity DeathmatchBewerbung als Mitarbeiter
Sonstige Wrestlingligen KommentatorenGimmickmatchesVideo-ReviewsImpressum
Mixed-Martial-Arts-Ligen  WeltbewegendesCD-ReviewsDatenschutz
Texteigentümer dieser Seite: Axel Saalbach  •  Genickbruch.com © by GB-Team (2001-19)  •  Programmierung © by Axel Saalbach (2006-19)          Engl. Version dieser Seite  •  Impressum  •  Datenschutz