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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

5
AJ Styles
Hieß man nicht gerade Brock Lesnar, war es in der schnelllebigen WWE-Welt des Jahres 2018 äußerst schwierig, den wichtigsten Titel der Promotion über ein Jahr lang zu halten. AJ Styles hat genau das getan und ganz nebenbei auch als Gesicht von SmackDown den blauen Brand zu großen Teilen auf seinen Schultern getragen. Keine Fehde im Main Event verlief ohne The Phenomenal One, kein Superstar bestritt mehr hochkarätige Matches gegen die Topleute des Brands. Bereits beim "Royal Rumble" bestritt Styles ein Handicap Match gegen das Gespann aus Kevin Owens und Sami Zayn und konnte die beiden besiegen. Das daraufhin angekündigte Dream Match bei Wrestlemania gegen Shinsuke Nakamura verlief für viele Beobachter zwar eher enttäuschend, doch die darauf folgende Fehde produzierte eine Reihe an guten Matches, in denen AJ stets die Oberhand behielt, gekrönt von dem Sieg im Last Man Standing Match bei "Money in the Bank", welches das wohl beste Match des Events darstellte.

Nach Nakamura versuchte sich der Publikumsliebling Rusev an Styles, verlor aber das Titelmatch bei "Extreme Rules". Mehr Gegenwehr zeigte anschließend Samoa Joe, welcher ebenfalls monatelang in ein Programm mit Styles verwickelt war. Die beiden stellten eine der besten Fehden des Jahres bei SmackDown auf die Beine, in welcher Joe die Familie von AJ bedrohte und versuchte, den Champion von innen zu zerstören. Beim SummerSlam ließ sich Styles nach weiteren Provokationen zu einer Disqualifikation hinreißen und musste somit bei "Hell in a Cell" erneut seinen Titel verteidigen, was ihm dieses Mal auch sauber gelang. Ein weiteres - recht bedeutungsloses - Titelmatch folgte bei WWEs Saudi-Event "Crown Jewel", bei dem AJ ein letztes Mal seinen Herausforderer abwehrte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Styles schon ziemlich genau ein Jahr lang sämtliche Topheels seines Brands mehrfach geschlagen und es schien fast, als würde sein Titlerun noch viele Monate weiter andauern. Doch am 13. November war es dann plötzlich soweit: Der nächste Herausforderer Daniel Bryan gewann mit Hilfe eines Low Blows den Titel von AJ bei einer Ausgabe von SmackDown und beendete damit eine Regentschaft von satten 371 Tagen, in denen der frühere Star von Impact Wrestling sowohl SmackDown als auch den WWE Title entscheidend geprägt und dem Publikum immer wieder spannende Matches geboten hatte. Es hatte zum Zeitpunkt seines Debüts bei WWE durchaus Zweifel gegeben, ob AJ in der größten Promotion der Welt ebenfalls eine so prominente Rolle einnehmen könnte wie bei seinen vorherigen Stationen. Spätestens das Jahr 2018 dürfte diese Zweifel zerstreut haben.
6
Cody
Im Jahr 2018 ist Cody Rhodes "All In" gegangen. In Zeiten, in denen sich der Großteil der Wrestlingwelt mit WWE-Development-Verträgen zufrieden gibt, ist Rhodes den gegenteiligen Weg gegangen. Er und die Young Bucks sind ein ziemliches Wagnis eingegangen und haben einen Independent-Event auf die Beine gestellt, den es in dieser Art, in dieser Größe und mit diesem Erfolg wohl noch niemals gegeben hat. Weiterhin ist er mit Ring of Honor beziehungsweise New Japan Pro Wrestling durch das Vereinigte Königreich und Australien getourt, ebenso war er Teil von Chris Jerichos "Rock N Wrestling Rager At Sea". Cody war immer im Gespräch, wenn es um Innovationen und neuartige Versuche im Wrestlingbusiness ging, man bedenke nur die Gerüchte um "All Elite Wrestling" gegen Ende des Jahres. Wer weiss, wie sehr er damit das Wrestlingbusiness verändern kann, wie nachhaltig diese neuen Veranstaltungskonzepte sein werden und wie viele Personen er damit inspirieren wird. In Zeiten, in denen World Wrestling Entertainment mehr oder weniger freiwillig in der Vergangenheit schwelgt und dem Niveau einer hiesiegen Legendenshow bedrohlich nahekommt, kann man für alles neue und riskante dankbar sein. Es gibt herzlich wenige Personen in dieser Generation. denen man zutrauen würde, auch nur zu versuchen, etwas ähnliches auf die Beine zu stellen, geschweige denn damit auch noch Erfolg zu haben.

Aber Cody ist nicht nur eine Hoffnung für eine bessere Zukunft, er hat auch im abgelaufenen Jahr einiges leisten können. Alleine in Japan war er von Anfang bis Ende des Jahres mit Kota Ibushi in allen großen Shows und in allen möglichen Konstellationen involviert. In den USA konnte er dann auch noch den IWGP United States Heavyweight Title gewinnen, ein weiteres Beispiel, wieviel Vertrauen in Cody Rhodes gesteckt wurde und was sich auch hoffentlich langfristig bezahlbar machen wird.

Bei Ring of Honor war er in den Vereinigten Staaten ebenso das komplette Jahr involviert, konnte dabei die ROH World 6-Man Tag Team Titles mit Matt und Nick Jackson gewinnen und war eigentlich immer in einer prominenten Rolle zugegen. Wenn man sich die Matches von Cody im vergangenen Jahr ansieht, dann wird man schnell merken, was für eine wichtige Rolle er bei einem Großteil der Shows innehatte.

Der Gewinn des NWA World Heavyweight Title war für das Jahr natürlich noch das i-Tüpfelchen. Cody hatte damit 2018 symbolischen, ringtechnischen und wirtschaftlichen Erfolg. Mögen er und alle anderen viele weitere solche Jahre erleben - man kann ja nicht ewig darauf vertrauen, dass arabische Königshäuser und TV-Verträge das Business am Laufen lassen.
7
Pentagón Jr.
Pentagón Jr. hat im Jahr 2018 in so vielen Ecken der Welt und für so viele Veranstalter gekämpft und dabei unzählige Erfolge eingefahren, dass man eigentlich ein Tabellenkalkulationsprogramm benötigen würde, um einen halbwegs greifbaren Überblick zu schaffen. Nehmen wir beispielsweise Lucha Underground: Dort ging er als amtierender Champion in die neue Staffel, verteidigte seinen Titel im Aztec Warfare Match gegen den halben Kader der Liga und pflügte sich anschließend durch einen Gegner nach dem anderen, bis Marty Martinez eincashte und ihm den Gürtel in einem 3-Way Match abnahm. Das später erfolgte "Cero Miedo" Match gegen Martinez zählte zu den besten Kämpfen der ganzen Staffel. Pentagón holte sich den Titel zurück, verlor ihn anschließend aber gleich wieder gegen den eincashenden Jake Strong (Jack Swagger). Im Grunde aber kann man sagen, dass Pentagón das (maskierte) Gesicht der ganzen Staffel gewesen ist.

Oder schauen wir zu Impact Wrestling: Dort holte er sich in einem 3-Way Match gegen Champion Austin Aries und gegen Fénix den World Title, was zu einer sehr guten Fehde gegen Aries führte, in deren Folge er den Titel wieder an ihn abgab. Als Teil der "Lucha Bros." jagte er später gemeinsam mit seinem Bruder Fénix die amtierenden Tag Team Champions. A propos Tag-Team-Gold: Bei Major League Wrestling konnten die beiden Geschwister die MLW World Tag Team Titles einheimsen. Hinzu kamen weitere Titel, etwa der PCW Ultra Heavyweight Title, den er durchs gesamte Jahr trug und der ein weiterer Nachweis dafür war, dass er von so ziemlich jeder Independent-Liga in die Main Events eingebunden wurde. All das hielt ihn so auf Trab und brachte ihm so viel klingende Münze ein, dass er es sich ohne Weiteres leisten konnte, ein Angebot von WWE auszuschlagen ... zumindest wenn man Dave Meltzer glaubt.

In seinem Heimatland Mexiko, in dem er in Sachen Erfolg in den Vorjahren noch etwas hinter seinem Ansehen in den USA zurückhinkte, ist Pentagón Jr. ebenfalls an der Spitze angekommen. Als er einst bei der AAA gekündigt hatte, hielten dies viele Beobachter noch für einen Schritt, der zu riskant war, da es außerhalb der AAA und des Consejo in Mexiko kaum etwas zu holen gab, doch Pentagón Jr. hat die Skeptiker eines Bessern belehrt. Er konnte seinen Marktwert stattdessen sogar so weit erhöhen, dass die beiden großen Ligen über ihren Schatten sprangen und ihn und Fénix nach L.A. Par-K zum zweiten und dritten Wrestler überhaupt machten, die gleichzeitig für die beiden großen Konkurrenzligen in den Ring steigen durften. So kam es dann dazu, dass Pentagón Jr. sowohl im Main Event von "TripleManía" als auch im Semi-Main Event der Anniversary Show des Consejo stand. Bei "The Crash" gewannen er und Fénix die Tag Team Titles, und über das gesamte Land verteilt fehdete er auf Augenhöhe mit niemand geringerem als Carístico ... etwas, das für einen Independent-Akteur vor ein, zwei Jahren noch undenkbar gewesen wäre.
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