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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

2
Kazuchika Okada
Kazuchika Okada hatte sich in den Jahren zuvor zum absoluten Aushängeschild New Japan Pro Wrestlings gemausert. Gegen seinen Dauerrivalen Kenny Omega hatte er 2017 Matches gezeigt, die Dave Meltzers Sterneskala gesprengt hatten. Okada hatte außerdem Rekorde gebrochen, als er nicht nur der am längsten amtierende IWGP Champion aller Zeiten geworden war (ein bis dahin von Shinya Hashimoto gehaltener Rekord), sondern auch die größte Anzahl an Tagen aller Regentschaften übertrumpft hatte (bisheriger Rekord lag bei Hiroshi Tanahashi).

So hielt Okada den IWGP Heavyweight Title auch Anfang des Jahres 2018 und verteidigte ihn bei "WrestleKingdom 12" in einem Kampf gegen Tetsuya Naito zum neunten Mal. Weitere erfolgreiche Titelverteidigungen folgten gegen SANADA und Zack Sabre Jr., dem Sieger des New Japan Cups 2018. Mit diesem Sieg erreichte Okada die elfte Titelverteidigung seiner Regentschaft und zog mit Tanahashi und damit dem bisherigen Rekord gleich. Dies rief den früheren Champion auf den Plan, der einen Titelkampf zwischen den beiden in Aussicht stellte. Jenes Match fand schließlich bei "Wrestling Dontaku" statt, und erneut konnte Okada seinen Stand als Ace von New Japan festigen, indem er seine zwölfte Titelverteidigung einheimste und damit einen neuen Rekord aufstellte. Sein nächster Herausforderer sollte niemand geringeres als Kenny Omega sein. Um einen Sieger zu garantieren, trafen die beiden in einem Match ohne Zeitlimit aufeinander, das außerdem ein 2 out of 3 Falls Match werden sollte. Eine dreizehnte Titelverteidigung gab es nicht, aber Okadas Stern war am Ende seiner fast zweijährigen Regentschaft keinesfalls am Sinken.

Mit neuer Attitüde nahm er am G1 Climax teil und konnte insgesamt sechs Siege einfahren. Dem standen zwei Niederlagen und ein Draw gegen Hiroshi Tanahashi gegenüber. Fürs Finale reichte das Ganze nicht, aber die Rivalität zwischen Okada und Tanahashi lebte erneut auf. Tanahashi konnte das Turnier letzten Endes gewinnen, war aber mit dem Unentschieden gegen Okada nicht zufrieden. Seine Chance auf den IWGP Heavyweight Title bei "WrestleKingdom 13" aufs Spiel setzend, forderte er Okada für ein Match bei "Destruction in Kobe" heraus. Okada unterlag und wurde anschließend von Jay White und seinem früheren Manager Gedo – von dem er sich am Ende des G1 Climax getrennt hatte – attackiert und mit einem Stuhl verprügelt. Jay White, selbst einer der Aufsteiger des Jahres 2018, wird daher bei "WrestleKingdom 13" auf Okada treffen.

Okadas dominante Regentschaft mit dem IWGP Heavyweight Title, die fast das gesamte erste Halbjahr 2018 anhielt, großartige Auseinandersetzungen mit Kenny Omega und Hiroshi Tanahashi sowie eine interessante Aussicht für 2019 durch den Bruch mit Chaos, bei dem nicht ganz sicher ist, ob White und Gedo die Gruppe verließen oder Okada hinauswarfen, lassen Okada bei den jährlichen GB100 erneut einen Platz auf dem Siegertreppchen einnehmen. Seine Topplatzierung aus dem Vorjahr konnte er zwar nicht verteidigen, aber auch die Silbermedaille ist aller Ehren wert.
3
Brock Lesnar
Auf den ersten Blick mag es verwunderlich erscheinen, dass Brock Lesnar 2018 seine beste Platzierung in den GB100 seit vier Jahren erreichen und sogar seinen Vorjahresplatz verbessern konnte - obwohl er weniger Matches bestritt als 2017. Dennoch ging bei World Wrestling Entertainment an The Beast einfach keinen Weg vorbei.

Wenn Brock Lesnar nicht da war, wurde über ihn gesprochen und spekuliert. Tritt er wieder im Octagon an und schafft es, UFC-Präsident Dana White um seine Finger zu wickeln, wie ein gewisser Jon Jones? Bekommt er direkt wieder einen Titelkampf um den UFC Heavyweight Title? Wird er dann gar WWE/UFC-Doppelchampion, was noch nie jemandem gelang? Oder ist seine WWE-Karriere mit dem UFC-Comeback etwa vorbei?

Tatsächlich war Brock Lesnar weiterhin Dreh- und Angelpunkt von WWE RAW, kassierte in elf Matches nur eine einzige Niederlage und beendete 2018 genau so, wie er es gestartet hatte: als WWE Universal Champion. Er war zweifacher Träger des Titels, hielt ihn in seiner Regentschaft über fünfhundert Tage und abgesehen von knapp zwei Monaten ohne Titel machte er im Verlauf des Jahres 2018 nichts anderes als seine Gegner zu dominieren. Und solange WWE es versäumt, neue Superstars zu kreieren, wird Brock Lesnar auch weiterhin das machen, was er am Besten kann: Millionen einstreichen, kurze Matches bestreiten und damit der derzeit einzige wirkliche geschützte Superstar von WWE sein.
4
L.A. Par-K
Vierzehn Jahre waren vergangen, seitdem sich L.A. Par-K auf dem Siegertreppchen der GB100 eingefunden hatte, sieben Jahre lang war er sogar ganz von der Liste verschwunden. Dass er dieses Mal zurückkehrte und dabei auch gleich an vorderster Front, ist einer Entwicklung in Mexiko zu verdanken, die vor einer Weile noch unvorstellbar gewesen wäre. Seitdem Antonio Peña im Jahr 1992 die AAA gegründet hatte, gab es beim Consejo Mundial de Lucha Libre eine klare Ansage: Wer mit dem Feind paktiert, der hat bei uns nichts mehr zu suchen. Wenn bei einer Veranstaltung Wrestler aufliefen, die mit der AAA in Verbindung gebracht werden konnten, dann durfte kein CMLL-Wrestler in der gleichen Halle zu sehen sein, ansonsten hagelte es Suspendierungen und Boykotts. Selbst bei Benefizshows wurde da keine Ausnahme gemacht.

Und dann kam der Mai 2018. Zu diesem Zeitpunkt hatte man L.A. Par-K schon jahrelang nicht mehr bei CMLL-Shows gesehen, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen zwischen der stark tradionell ausgerichteten Liga und dem selbsternannten Hippie gekommen war. Böse Worte in Promos, Blut und Chaos im Ring waren einfach nicht mit der etwas altbackenen Ausrichtung der Liga zu vereinbaren. Allerdings fehdete L.A. Par-K trotzdem die ganze Zeit mit einem CMLL-Wrestler, nämlich Rush - und zwar immer dann, wenn diesem Auftritte bei Spot Shows gewährt wurden, oder wenn die beiden zu viel Zeit in sozialen Netzwerken verbrachten. Als Rush und sein Vater Bestia del Ring nach dem Finale des "Torneo Gran Alternativa", das von Volador Jr. und Flyer gewonnen wurde, die Sieger attackierten, kreuzte L.A. Par-K dann aber plötzlich in der Arena México auf. Volador und Flyer sind die Cousins des Skelttmanns, und die Attacke war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Die Fehde von Rush und L.A. Par-K war damit nach der langen Zeit plötzlich beim Consejo angekommen. Und das mit sehr großem Erfolg: Plötzlich fuhr die Liga wieder Zuschauerzahlen ein, die sie ein ganzes Jahrzehnt nicht mehr gesehen hatte. Die Möglichkeit, dass die beiden Dauerrivalen in einem Mask vs. Hair Match bei der Anniversary Show aufeinandertreffen könnten, elektrisierte die Fans und ließ sie in Scharen in die Kathedrale des mexikanischen Lucha Libre strömen.

Umso irritierender war, was sich kurz darauf bei der AAA zutrug. Eine Pressekonferenz wurde anberaumt, in der alle Details zur 2018er Auflage von "TripleManía" bekanntgegeben wurden ... und in diesem Zusammenhang verkündete man die Rückkehr von L.A. Par-K zur AAA, um dort im Main Event seine Maske aufs Spiel zu setzen. Das CMLL-Engagement war für L.A. Par-K damit jedoch nicht vorüber, denn schon wenige Stunden nach der Pressekonferenz erklärte der einstige WCW-Chairman, dass man beim Consejo schon vor seinem ersten Auftritt gewusst hatte, dass er für "TripleManía" vorgesehen war. Ohne dass es vorher jemand geahnt hätte, wurde L.A. Par-K damit zum ersten Wrestler überhaupt, der gleichzeitig regulär für die AAA und das Consejo auflief.

In den Folgewochen entbrannte eine Art Wettbewerb um seine Person, da es die AAA nicht riskieren konnte, dass L.A. Par-K seine Maske an Rush verlor, ehe er sie bei "TripleManía" aufs Spiel setzen konnte, und umgekehrt konnten die Consejo-Offiziellen ihren Main Event für die Anniversary Show nicht bekanntgeben, solange sie nicht sicher davon ausgehen konnten, dass L.A. Par-K dann noch seine Maske tragen würde. Derweilen stürmten die Fans weiter in Massen zu L.A. Par-Ks Auftritten und machten aus ihm den mit Abstand größten Draw Mexikos. Das Rennen um den Skelettierten endete schließlich damit, dass das Consejo seine Main-Event-Planungen änderte und L.A. Par-K in den Semi-Main Event zurückbeorderte, während sein Todfeind Rush seinem Cousin Volador Jr. im Main Event die Haare rasierte (womit L.A. Par-K ein weiterer Grund für Groll gegenüber dem Toro Blanco gegeben wurde).

L.A. Par-K lief derweilen im Main Event von "TripleManía" auf. Am Ende waren es er und El Hijo del Fantasma, die um ihre Masken kämpften. L.A. Par-K siegte und offenbarte der Welt damit das Gesicht des Mannes, der für Lucha Underground als "King Cuerno" antritt. Damit gelang ihm der bedeutungsvollste Maskengewinn des Jahres 2018. Und kaum hatte er gesiegt, tauchte mit Dr. Wagner Jr. ein anderer Dauerfeind von ihm auf, um ihn für die 2019er Auflage von "TripleManía" zu einem Mask vs. Hair Match herauszufordern. Auf seine alten Tage steht dem Hippie also auch weiter eine ganze Menge Arbeit ins Haus.
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