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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

4
Kenny Omega
Besser kann ein Jahr kaum starten: Bereits am 4. Januar vergangenen Jahres waren sich so gut wie alle Fans und Wrestlingexperten sicher, das Match des Jahres - wenn nicht sogar das beste Match in der Geschichte des Wrestlings - schon gesehen zu haben. Besser wäre es für Omega nur gewesen, wenn er es geschafft hätte, Kazuchika Okada bei „Wrestle Kingdom 11“ den IWGP World Heavyweight Title zu entreißen.

Anschließend rieb sich der 34jährige Kanadier gemeinsam mit seinen Buddys aus dem Bullet Club in einer Matchserie gegen CHAOS auf und startete eine Fehde mit Tomohiro Ishii, den er dann Anfang Mai bei „Wrestling Dontaku“ in einem Singles Match besiegen konnte. Nach diesem Sieg schwang sich Omega erneut zum #1-Contender auf den wichtigsten Title der Liga auf. Am 11. Juni kam es bei „Dominion 6.11 in Osaka-jo Hall“ zum heiß erwarteten Rematch zwischen Omega und Okada. Eigentlich waren sich alle einig, dass ihr Match aus dem Januar nicht getoppt werden kann, doch nach einem Time Limit Draw nach einer Stunde Matchzeit wurden Stimmen laut, dass dieses Match sogar noch besser als das erste Aufeinandertreffen gewesen sei.

Anfang Juli ging es in die Staaten und NJPW veranstaltete die ersten Events auf amerikanischem Boden in Eigenregie. Dort wurde der neu eingeführte IWGP United States Title in einem Turnier ausgefochten und Omega konnte sich im Finale in einem wieder mal großartigen Match gegen Ishii zum ersten Champion krönen. Kurz darauf wurden die Gruppen für das Climax-Turnier bekannt gegeben und die Fans durften sich auf ein drittes Match zwischen Omega und Okada freuen. Am vorletzten Turniertag gelang es Omega erstmals, seinen One Winged Angel durchzuziehen und Okada zu besiegen, auch wenn es leider nicht um dessen World Title ging. Omega sicherte sich damit den Sieg in seiner Gruppe, verlor einen Tag später jedoch das Climax-Finale gegen Tetsuya Naito.

Es folgten erfolgreiche Titelverteidigungen gegen Juice Robinson, YOSHI-HASHI und schließlich Baretta. Als er nach dem Match gegen Baretta feststellen musste, dass er keine Gegner mehr hätte und sich die Fans bereits fragten, welcher große Gegner für Omega für „Wrestle Kingdom 12“ infrage käme, platzte die Bombe. Niemand geringeres als Chris Jericho feierte nach unzähligen Jahren sein Comeback bei New Japan, forderte Omega heraus und schlug ihn wenige Wochen später mit Omegas US Title blutig. Omega revanchierte sich bei einer Pressekonferenz mit einer wüsten Schlägerei, und damit endete das für ihn sehr erfolgreiche Jahr 2017.

Omega hat sich endgültig im Main Event etabliert, reihenweise Weltklasseleistungen abgeliefert und das vielleicht beste Wrestlingmatch aller Zeiten auf die Beine gestellt. Nebenbei ist er seit Juli ungeschlagener IWGP United States Champion und liefert sich mit Chris Jericho eine Fehde, die NJPW weit über Japan hinaus zu mehr Bekanntheit verhilft. Aus diesen Gründen ist Kenny Omega für uns der drittwichtigste Mann aus Japan und klettert in unserer Liste vom letztjährigen Platz 6 auf Platz 4.
5
Roman Reigns
"Für Reigns endet das Jahr 2016 so, wie es begonnen hatte: als Champion." So lautete der erste Satz zu Roman Reigns vor einem Jahr, als er Platz 10 in unserer Liste belegte. Darum möchten wir uns mit den Worten anschließen: Für Reigns endete das Jahr 2017 so, wie es begonnen hatte: als Champion. Zwar verlor er seinen WWE United States Title bereits am 9. Januar an Chris Jericho und musste über zehn Monate auf einen weiteren Titelgewinn warten, allerdings gelang es dem 32-jährigen trotzdem, AJ Styles und Dean Ambrose zu überholen und erstmals der aus unserer Sicht zweitwichtigste WWE-Wrestler zu werden.

Nach seiner Niederlage gegen Kevin Owens beim Royal Rumble nahm Reigns nur zwei Stunden später am Royal Rumble Match teil und musste sich lediglich Randy Orton geschlagen geben. Vorher gelang es Reigns jedoch, den Undertaker zu eliminieren, was diesem so gar nicht gefiel und zu einer großen Fehde führte, die bei WrestleMania ihren Höhepunkt erreichte. Es war für Reigns bereits der dritte WrestleMania-Main-Event in Folge, was ihn zum Nachfolger von John Cena macht, dem dieses Kunststück zwischen 2010 und 2012 gelang. Im Gegensatz zu Cena konnte Reigns allerdings zwei Main Events in Folge gewinnen, 2016 gegen Triple H, 2017 eben gegen den Undertaker.

Vor und nach Mania führte Reigns eine lange Fehde mit Senkrechtstarter Braun Strowman, bevor er bei "No Mercy" die Ehre hatte, John Cena clean zu besiegen. Anschließend feierte er gemeinsam mit Seth Rollins und Dean Ambrose das Comeback von "The Shield" und konnte gemeinsam mit ihnen bei der Survivor Series gegen The New Day gewinnen. Einen Tag später schnappte er sich den WWE Intercontinental Title von The Miz und krönte sich zum Grand Slam Champion, da er vorher bereits den United States Title, die Tag Team Titles sowie den World Heavyweight Title gewinnen konnte.

Obwohl Reigns 2017 keinen World Title gewinnen konnte, wurde er zum Gesicht von RAW und war praktisch an jeder wichtigen Storyline beteiligt. Er stand bei fünf PPVs im Main Event, durfte den Undertaker in Rente schicken und - was viele Leute gern mal vergessen - zeigte insgesamt tolle Leistungen im Ring. Dass Vince McMahon Reigns als DAS Top Babyface der Company aufbauen möchte, ist längst kein Geheimnis mehr. Wir dürfen darum davon ausgehen, dass sein Weg auch im neuenJahr steil nach oben führen wird.
6
Cody
Wir schrieben den 16. Mai 2016: Cody Rhodes, zu der Zeit noch als "Stardust" unterwegs, unterlag bei einer belanglosen Superstars-Ausgabe Zack Ryder und verabschiedete sich nach einer Niederlagenserie vom Wrestlingprimus WWE. Nur ein Jahr später landet der ehemalige Stardust, der inzwischen fast nur noch mit seinem Vornamen auftritt, auf Platz 6 unserer jährlichen Liste der wichtigsten Wrestler. Grund dafür sind seine inzwischen unzähligen Auftritte auf der ganzen Welt, bei denen er gegen Indygrößen wie Chris Hero, Zack Sabre Jr. oder Will Ospreay in den Ring stieg. Zudem konnte er Titel in Amerika, Europa und Kanada sein Eigen nennen und tourte zwischendurch auch in Japan für New Japan Pro Wrestling. Dort schloss er sich den beiden Young Bucks an und wurde dadurch Teil des "Bullet Club", was ihm besonders bei Ring of Honor zu Erfolgen helfen sollte. Dort legte er sich zunächst mit Jay Lethal an, ehe er Jagd auf den ROH World Title machte. Diesen konnte er am 23. Juni 2017 erringen, indem er Christopher Daniels erfolgreich besiegt. Zum ersten Mal in seiner Karriere konnte Cody demnach einen World Title gewinnen, knapp 31 Jahre nach dem das letzte Rhodes-Familienmitglied einen solchen Titel für sich beanspruchen konnte. Zwar verlor Cody diesen Titel nach einer rund sechsmonatigen Regenschaft an Dalton Castle, gab aber zuvor bekannt, einen mehrjährigen Vertrag mit Ring of Honor abgeschlossen zu haben. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die dortige Erfolgsgeschichte von Cody weitergehen wird. Verdient hat er es nach den letzten Monaten in seiner WWE-Karriere, und durch seine Zusammenarbeit mit den Young Bucks dürfte seine Karriere auch im nächsten Jahr weiter nach oben gehen. Cody hat im Jahr 2017 gezeigt, dass nach all den Jahren bei WWE immer noch mit ihm zu rechnen ist.
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