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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

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Kevin Owens
"Der 32jährige Kanadier geht nun also als Universal Champion in das neue Jahr. Ob er dort an die Erfolge der vergangenen zwölf Monate anknüpfen wird, muss sich zeigen. Aber es dürfte sicher sein, dass Kevin Owens so bald nicht aus den Main-Event-Gefilden verschwinden wird." Diese Zeilen schrieben wir vor genau einem Jahr, nachdem Owens es auf Platz 3 unserer Liste schaffte. Und die Antwort auf die Frage, ob er an die Erfolge anknüpfen konnte, ist eindeutig: Ja! Owens ist für uns die aktuelle Nummer eins von WWE und muss nur dem Wrestlinggott aus Japan den Vortritt lassen.

Das Jahr 2017 begann für Owens mit einem Sieg gegen Roman Reigns beim Royal Rumble, auch wenn er tatkräftige Unterstützung von Chris Jericho und Braun Strowman brauchte, um seinen Universal Title zu verteidigen. Beim folgenden PPV "Fastlane" verlor er dann in wenigen Sekunden gegen Goldberg, um dessen Match gegen Brock Lesnar bei WrestleMania NOCH größer zu machen. Viele Fans zeigten sich nicht gerade zufrieden mit dieser Entscheidung, man könnte es aber auch als Ehre werten, gemeinsam mit Goldberg einen PPV zu headlinen. Zumal er nicht clean besiegt wurde, denn sein ehemals bester Freund Chris Jericho lenkte Owens ab, was die nächste große Fehde einleiten sollte. Den großen Showdown bei WrestleMania konnte Owens für sich entscheiden und wenig später ging es in die Fehde mit unserer letztjährigen Nummer eins: AJ Styles. Die beiden lieferten sich viele sehenswürdige Schlachten um den WWE United States Title, wobei Owens bei Backlash und Battleground jeweils als Sieger hervorging. Nachdem es beim SummerSlam eine Niederlage gegen den Phenomenal One setzte, legte sich Owens mit Commissioner Shane McMahon an, was zu einem denkwürdigen Hell in a Cell Match beim gleichnamigen PPV führte, das Owens dank seines Freundes Sami Zayn gewinnen konnte. Die Fehde mit Shane hält bis heute an und uns steht wohl ein weiterer Showdown bevor.

Kevin Owens ging als Universal Champion in das vergangene Jahr, wurde dreifacher United States Champion, hatte eine Main-Event-Fehde nach der anderen inklusive großartiger Matches und eröffnete und schloss gefühlt jede Ausgabe von "SmackDown Live", was ihn für uns zum wichtigsten WWE-Wrestler des Jahres macht. Wir dürfen gespannt verfolgen, ob Owens seinen Aufstieg fortsetzen und nächstes Jahr möglicherweise erstmals Platz 1 der GB100 erklimmen kann.
3
Tetsuya Naito
Höher als im Jahr 2017 war der Anführer von Los Ingobernables de Japón, Tetsuya Naito, noch nie in der GB100 platziert. Das Jahr begann für Naito bereits denkbar stark, als er seinen IWGP Intercontinental Title gegen Hiroshi Tanahashi bei "Wrestle Kingdom 11" in einem etwas mehr als 25-minütigen Klassiker erfolgreich verteidigen konnte. Nachdem er das Ace von New Japan in die Schranken wies, tauchte ein alter Bekannter auf und forderte Naito um dessen Titel heraus: „Unbreakable“ Michael Elgin. Naito und Elgin waren so der Main Event vom "New Beginning" in Osaka und Naito stellte klar, das 2017 sein Jahr werden sollte. Naito gewann gegen Elgin und ein weiterer Herausforderer wurde erfolgreich abgewehrt.

Als Titelträger nahm Naito nicht am New Japan Cup teil, weshalb die kommenden Wochen rein aus verschiedensten Tag Matches bestanden. Auch beim Event "Sakura Genesis" im April stand Naito in einem Multi-Men-Tag-Match mit seinen Partnern von Los Ingobernables de Japón. Danach musste er sich gegen den nächsten Gaijin behaupten, denn bei "Wrestling Toyonokuni" hatte er es mit Juice Robinson zu tun, nachdem dieser ihn beim PPV "Sakura Genesis" erfolgreich gepinnt hatte. Ein weiteres Mal ließ Naito dies jedoch nicht zu und auch Robinson wurde ein Opfer von Naitos Regentschaft.

Natürlich wrestlete Naito nicht nur in Japan, sondern auch bei der Tour "War of the Worlds" von Ring of Honor. Dort versuchte er mit BUSHI die ROH World Tag Team Titles von den Young Bucks zu gewonnen, jedoch ohne Erfolg.

Zurück in der Heimat ging die Serie weiter. Nachdem Naito den Gürtel mehrfach auf übelste Weise zerstörte, kam Hiroshi Tanahashi erneut auf Naito zu und verlangte einen Rückkampf. Dieses Match fand beim "Dominion"-PPV im Juni statt. In einem weiteren Klassiker der beiden Topstars von New Japan setzte sich dieses Mal das Ace durch und Naito war den demolierten Titel los. Bei der ersten Show von New Japan in den USA verlor Naito dann in der ersten Rundes des Turnieres um den IWGP US Heavyweight Title gegen Tomohiro Ishii in einem der besten Matches auf US Boden.

Durch die wiederholten Niederlagen hatte Naito umso mehr eine Mission: den G1 Climax erneut zu gewinnen und endlich im Main Event von "Wrestle Kingdom" zu stehen. In der berühmten Sumo Hall trafen so Naito und Tanahashi erneut aufeinander. Vor dem Match hatten beide bei sechs Siegen bereits zwei Niederlagen kassiert, so kam der Sieger dieses Matches ins Finale. Am Ende konnte sich Naito für den Titelverlust rächen und zog so ins Finale ein. Sein Gegner dort war niemand geringeres als Kenny Omega, welcher den G1 Climax im Vorjahr gewonnen hatte. In einem von Dave Meltzer als 5¾-Sterne-Match bewerteten Klassiker schaffte Naito es, den G1 Climax zum zweiten Mal zu gewinnen. In der Folgezeit musste Naito dann seinen Koffer gegen Tomohiro Ishii verteidigen, nachdem dieser im G1 Climax das Gruppenmatch gewonnen hatte. Wann immer Naito und Ishii ein Singles Match gegeneinander bestritten, wurde es hochklassig, und so auch in diesem Match beim PPV "King of Pro-Wrestling" im Oktober. Mit diesem Sieg war dann klar, dass Naito im Main Event von "Wrestle Kingdom" stehen und auf den Champion Kazuchika Okada treffen wird. In den folgenden Wochen bis zum Jahresende standen sich Naito und Okada immer wieder in verschiedenen Tag Matches gegenüber, wobei jeder Mal die Oberhand behielt und mal wiederum nicht.

Für Tetsuya Naito war 2017 wohl eines der besten Jahre seiner Karriere, denn er hielt nicht nur den zweithöchsten Titel von New Japan für die Hälfte des Jahres, sondern er gewann auch noch das wichtigste Turnier des Business zum insgesamt zweiten Mal. Auch in Sachen Popularität sowie Merchandise sind Tetsuya Naito und Los Ingobernables de Japón die unumstrittene Nummer Eins in Japan.
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