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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

76
Christopher Daniels
77
Frankie Kazarian
78
Braun Strowman
79
Akira Tozawa
80
Jeff Hardy
81
Bárbaro Cavernario
82
El Imposible
83
Lio Rush
84
El Mephisto
85
Atlantis
86
Cody Rhodes
87
Trevor Lee
88
Místico
89
El Texano Jr.
90
Dalton Castle
91
Timothy Thatcher
92
Hechicero
93
Drew Galloway
94
Dr. Wagner Jr.
95
Jurn Simmons
96
Matt Riddle
97
Goldberg
98
Jonathan Gresham
99
James Ellsworth
Als James Ellsworth im Juli bei RAW von Braun Strowman wie viele andere Jobber vor ihm in wenigen Sekunden auseinandergenommen wurde, konnte wohl keiner ahnen, was in den folgenden Monaten passieren würde. Vielleicht war es seine beherzte Promo vor dem Match, vielleicht einfach die Tatsache, dass er lustig aussieht. Aber nach diesem Match entwickelte sich im Internet ein Hype um den kleinen Mann aus Baltimore, Maryland. Kein Wrestlingfan kam in diesen Tagen in den sozialen Medien an dem 32jährigen vorbei und WWE erkannte, dass in diesem unscheinbaren Mann mehr steckt, als zunächst vermutet.

Als AJ Styles auf der Suche nach einem Tag-Team-Partner für ein Match bei SmackDown war und niemanden fand, stellte General Manager Daniel Bryan ihm einen Mann seiner Wahl zur Seite: James Ellsworth! Als dieser in die Halle kam, bekam er Pops, von denen ein Roman Reigns oft nur träumen kann. Leider wurde er auf der Rampe von The Miz verprügelt, der daraufhin seinen Platz einnahm. Aber die Zuschauerreaktionen bestätigten WWE, dass es die richtige Entscheidung war, Ellsworth zurückzuholen. Fortan wurde er sogar in die Main-Event-Fehde zwischen Dean Ambrose und AJ Styles involviert. Er trat als Freund von Ambrose auf, der sogar dafür sorgte, dass Ellsworth Styles in einem Match besiegte. Es folgte ein World Title Match, das Ellsworth ebenfalls gewann, allerdings nur, weil Ambrose Styles in die Disqualifikation treiben konnte.

Inzwischen war Ellsworth' Finisher „No Chin Music“ zum Kult geworden und ein T-Shirt, beflockt einfach nur mit seinem Gesicht, wurde zum Verkaufsschlager. In einem Ladder Match, wieder gegen Styles, gewann er schließlich einen Vollzeitvertrag. Nachdem er gegen Ambrose turnte, durfte er ein zweites Mal um den World Title antreten. Ohne die Hilfe seines ehemaligen Freundes hielt er gegen Styles immerhin 45 Sekunden durch, bevor die Fehde endgültig beendet wurde. Im Sommer kannte ihn noch kein Mensch, nun hat er dank der Fans zwei World Title Matches auf dem Buckel und einen Kampfrekord von 3:1 gegen den wichtigsten Wrestler des Jahres 2016. Ellsworth wird trotz schönem Superkick sicher kein zweiter Shawn Michaels, doch er half auf unterhaltsame Art und Weise, die Fehde zwischen Ambrose und Styles mit Leben zu füllen. Umstritten zwar, aber auch schon ein bisschen kultig, unsere Nummer 99.
100
CM Punk
Da, wo James Ellsworth das Gimmick hat, an einem Platz zu sein, wo er eigentlich gar nicht hingehört, setzt die Nummer 100 der GB100 traditionell einen drauf. Im abgelaufenen Jahr war es CM Punk, der dieses Gimmick ganz ohne Kayfabe schlicht und ergreifend in Gänze auslebte. Oder klingt es wie eine gute Idee, sich als End-30er ohne relevante Erfahrung mit jungen Kampfsportlern zu messen, die allesamt befähigt sein sollten, Menschen allein mit ihren Händen zu töten? Aber man sollte ein Feedback ja mit den positiven Sachen anfangen: Wie bei den meisten reichlich dummen Ideen gehört auch dazu eine Menge Mut, die CM Punk fraglos hat. Und er lebt noch. Dazu kann man davon ausgehen, dass er die Buyrate von UFC 203 mindestens verdoppelt hat. Das heißt, er hat seine exorbitante Gage für die Promotion locker eingespielt. Wenn man auch recht sicher sein kann, dass Punk auf das Geld persönlich nicht im Geringsten angewiesen ist.

Seinem Gegner Mickey Gall hat die Sache zumindest eine enorme Bühne gebracht. Der talentierte junge Kämpfer ist seither ein großer Name, ohne dass er einen wirklichen Kampf dafür bestreiten musste. Immerhin hat er zum Ende des Jahres mit Sage Northcutt aber auch noch einen erst zunehmenden Gegner besiegt. Bleiben wir aber bei der Farce "CM Punk als MMAler". Diese von vornherein zum Scheitern verurteilte Geschichte lässt sich wohl nur aus der Situation run um seine Vertragsunterzeichnung erklären. Damals suchte UFC verzweifelt nach PPV-Draws und musste befürchten, dass Bellator mit seiner Freakshow plus CM Punk dem Marktführer finanziell wirklich Schaden zufügen würde können. Entsprechend musste man Punk schon fast verpflichten, wenn er auch ein alternder Pro-Wrestler mit entsprechend kaputtem Körper war. Das sorgte auch gleich dafür, dass sein Debüt immer wieder verschoben werden musste ... was inzwischen nicht mehr viel Schaden anrichtete, fand sich mit Conor McGregor doch zwischenzeitlich eine ungeahnte PPV-Maschine.

Punk hingegen bekam eine ziemlich lächerliche Dokuserie um sein Training von UFC, wo er weitgehend ziemlich schlecht aussah. Was freilich keinen wundern sollte, ist er nun mal ursprünglich ein Backyarder, der nie echten Kampfsport in irgendeinem Wettbewerbsumfeld betrieben hat. Das unterscheidet ihn von einem Brock Lesnar, der einstmals Elite-Ringer war und vermutlich nie zum Pro-Wrestling gekommen wäre, hätte es damals schon die Option gegeben, mit Kampfsport das große Geld zu verdienen. Ein Batista wusste das seinerzeit und hat sich für seinen einzigen MMA-Kampf ein vollgefuttertes Lightweight gesucht, das vermutlich auch ohne eine einzige Aktion des WWElers von allein im Käfig umgefallen wäre. So sucht man sich für sein Renommee einen MMA-Sieg, wenn man in Wirklichkeit keine Ahnung von dem hat, was man da eigentlich tut.

Den Sieg gab es für Punk übrigens in seiner UFC-Doku auch. Zufälligerweise in der letzten Ausgabe und gegen den einzigen Gegner, dessen Name nicht genannt wurde. Mit einer Submission, die so angesetzt nie zum Sieg gegen einen halbwegs fähigen Gegner führen würde. Aber gut, beim Prize Fighting geht es ums Geld und so muss auch UFC seine Stories erzählen. Schließlich gab es die sportliche Wahrheit bei UFC 203, wo CM Punk schlicht nichts – aber auch so gar nichts – zeigen konnte. Er konnte froh sein, dass Gall sich erst danach einen vernünftigen Striking Coach suchte und es so bei einer recht schnellen Submission blieb, deren Vorbereitung aber auch locker reichte, um Punk einigermaßen zu verunstalten. Ja, der Kampf hat eine Menge Geld generiert. Sportlich wäre das aber sicher der überflüssigste Moment des Jahres geblieben, wäre da nicht der noch tragischere Kampf von Dada 5000 gegen Kimbo Slice bei der Bellator-Freakshow im Februar gewesen. Diese Liste belohnt Wrestler, die dort stehen, wo sie hingehören. CM Punk mag keinen Wrestling-Kampf bestritten haben, aber er hat grandios bewiesen, dass er keinesfalls in einen "Mixed Martial Arts"-Käfig gehört, er mithin also Pro Wrestler bleibt, ob es ihm gefällt oder nicht. Für diese größte Nichtleistung des Jahres ist Platz 100 mehr als verdient.
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