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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
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Vorwort
In der Weihnachtszeit eines jeden Jahres trifft sich ein ausgesuchtes Gremium unserer Webseite und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und die herausragendsten Ereignisse der jeweils abgelaufenen zwölf Monate, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. So geschah es auch diesmal, und das Ergebnis ist die Liste von Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestlern des Jahres 2014, ihres Zeichens die elfte Ausgabe ihrer Art.

Die Sicht auf die Vereinigten Staaten hinterließ diesmal gemischte Gefühle. Obwohl es unzählige Dinge gibt, die an WWE kritisiert werden, ist die Liga natürlich weiter die Nummer Eins: Die Einschaltquoten haben sich im Vergleich zum Jahr 2013 nicht verändert, die Zuschauerzahlen in den Hallen sind praktisch identisch geblieben. Vom Jahr 2014 werden jedoch andere Dinge hängenbleiben. Wrestlerisch gab es da natürlich das Ende des Streaks des Undertakers, doch redenswerter ist das, was hinter den Kulissen geschah - in vorderster Front die Zerwürfnisse mit Leuten wie CM Punk und Alberto del Río, aber auch die fernbleibenden Abonnenten des neuen WWE Networks.

Der Blick auf Total Nonstop Action Wrestling gleicht der Suche nach Waldo: Man weiß, dass die Liga irgendwo stecken muss, aber kaum jemandem gelingt es, sie wahrzunehmen. Dabei hat Waldo der Liga noch etwas voraus, denn er wird wenigstens gesucht, während die meisten Wrestlingfans bei TNA Wrestling desinteressiert abwinken.

Positiver ist da schon das, was andernorts geschieht. New Japan Pro Wrestling gelang es beispielsweise, die Erfolge des Vorjahres fortzuführen und seine Stellung weiter auszubauen - und das trotz AJ Styles als Champion. Auch weiterhin bildet man dort die wrestlerische Speerspitze der Welt, und die Bilanz gibt den Verantwortlichen recht.

In Mexiko setzte vor allem die AAA ihren Aufschwung fort. Ohne sich beim Booking große Mühe zu geben und vernünftige Fehden & Co. zu konstruieren, erarbeitete man sich durch gelungene Öffentlichkeitsarbeit ein enormes Mobilisierungspotenzial und lockte so viele Zuschauer an, dass der im Jahresverlauf erreichte Zuschauerschnitt schließlich so hoch war wie der von New Japan, Dragon Gate, TNA Wrestling und Ring of Honor zusammen.

Obwohl es also zahlreiche Erfolge zu vermelden gab, war es nicht einfach, eine Liste zu erstellen. Die Männer, die im WWE-Jahr die bemerkenswertesten Leistungen erbracht haben, traten nicht dauerhaft auf, sondern waren entweder nur ab und zu da oder gar monatelang verletzt. Bei New Japan Pro Wrestling ragten mehrere Wrestler auf ähnliche Weise heraus, und es wäre merkwürdig gewesen, einen von ihnen deutlich über den anderen zu platzieren. Die AAA erzielte ihre Erfolge, obwohl es eigentlich gar keine erwähnenswerten durchstrukturierten Storylines gab und schon gar keine einzelnen Wrestler, die herausstachen. Wir haben uns deshalb für einen Mann an der Spitze entschieden, der seine Erfolge breit über die ganze Welt streute.
1
Ricochet
An die Spitze unserer GB100 hat es dieses Mal "The Future of Flight", auch bekannt als King Ricochet, geschafft. Der Mann aus Kentucky beeindruckte Fans auf der ganzen Welt in den vergangenen Jahren immer wieder mit seiner Athletik, doch den große Coup landete erst im Jahr 2014. Das Jahr begann bereits ziemlich imposant, als er zusammen mit Rich Swann beim PWG Tournament DDT4 bis ins Finale kam. Im Februar tourte er für Dragon Gate durch Japan, wo er sich zum #1-Contender auf den wichtigsten Titel der Liga, den Open the Dream Gate Title, kämpfte. Am 2. März war es dann soweit, er konnte Masato Yoshino bezwingen und wurde somit der erste Gaijin in der Geschichte von Dragon Gate, der den größten Titel gewinnen konnte.

Zwei Wochen später holte sich Ricochet in England an der Seite von Rich Swann die RevPro Undisputed British Tag Team Titles, zwei weitere Wochen später gelang ihm der nächste große Erfolg, als er bei einem iPPV von DGUSA Johnny Gargano um den Open the Freedom Gate Title erleichterte, welchen dieser zuvor über zwei Jahre gegen sämtliche Wrestler verteidigt hatte. Damit hatte Ricochet das Kunststück vollbracht, nicht nur innerhalb eines Kalenderjahres, sondern innerhalb weniger Wochen Wrestlingtitel auf drei unterschiedlichen Kontinenten zu gewinnen. Ein perfektes Symbol dafür, was uns dazu brachte, ihn zur Nummer Eins des Jahres 2014 zu machen: Während andere Wrestler ihre großen Erfolge bei ein, zwei Ligen landeten, feierte Ricochet seinen Siegeszug rund um den gesamten Globus bei unzähligen Ligen.

Nach getaner Arbeit kehrte Ricochet nach Japan zurück. Beim ersten Pay-Per-View des Jahres von Dragon Gate musste er sich YAMATO geschlagen geben und verlor den Open the Dream Gate Title, doch dieser Rückschlag stoppte den King nicht. Als nächstes Ziel hatte Ricochet den Sieg des alljährlichen Turniers "Best of the Super Juniors" von New Japan Pro Wrestling ins Auge gefasst. Tatsächlich konnte er auch dieses Turnier in seiner zweiten Teilnahme nach 2013 für sich entscheiden, indem er im Finale gegen KUSHIDA gewann.

Nicht nur im Land der aufgehenden Sonne heimste Ricochet weiter wichtige Titel und Trophäen ein, auch in den USA landete er Erfolge. So gewann er das Turnier um den House of Glory Heavyweight Title. Mit einem weiteren Titel reiste er wieder einmal zu PWG, wo das alljährliche Turnier "Battle of Los Angeles Turnier" auf dem Plan stand. Auf dem Weg ins dortige Finale besiegte er bereits Chris Sabin, TJ Perkins und Kenny Omega. Im Finale trotzte er allen Gefahren, gewann das 3-Way Match und somit zum ersten Mal in seiner Karriere die BOLA-Trophäe.

Mit "Lucha Underground" startete im Herbst das neueste Wrestling-Projekt, wo Ricochet von Beginn an eine wichtige Rolle spielte und mit dem Gimmick des "Prince Puma" zum ersten Champion der neuen Liga wurde. Die lange Regentschaft als Open the Freedom Gate Champion endete in China, als er den Titel wieder an Johnny Gargano abgeben musste. Nur im Dezember konnte Ricochet nicht mehr ganz an die Erfolge des restlichen Jahres anknüpfen, denn als BOLA-Sieger konnte er den amtierenden PWG World Champion Kyle O'Reilly nicht besiegen, ebenso verlor er eine Woche später den HoG Heavyweight Title an Brian XL. Trotzdem blickt Ricochet auf ein Jahr 2014 zurück, in dem die international breit verteilten Erfolge ihresgleichen suchten.
2
Kazuchika Okada
2013 noch auf Platz 3 der GB100, schaffte es Franchise Player Kazuchika Okada nun bereits auf den zweiten Platz. Schon im April 2013 hatte Okada den wichtigsten Titel von New Japan gewonnen, welchen er am 4. Januar bei "Wrestle Kingdom 8" erfolgreich gegen Tetsuya Naito verteidigen konnte. Die zweite Regentschaft als IWGP Heavyweight Champion kam auch im Februar noch nicht zum Ende, denn auch gegen Hirooki Goto ging der Rainmaker als Sieger hervor. Als im April dann plötzlich AJ Styles bei New Japan auftauchte und sich dem BULLET CLUB anschlosss, hatte Okada seinen nächsten Herausforderer auf den Titel gefunden. Das Match der beiden fand beim Pay-Per-View "Wrestling Dontaku 2014" statt. Okada verlor das Match durch Eingriffen von außen, und so fand die die dreizehnmonatige Regentschaft ihr Ende.

Als ehemaliger Champion machte sich Okada auf, seine Rache an AJ Styles zu erhalten, doch blieb er im Rückkampf der beiden zuerst erfolglos. Die Rache blieb auch in einigen Tag-Team-Matches aus. Das Los brachte die beiden trotzdem wieder zusammen, denn sie landeten im selben Block des G1 Climax. Am ersten Tag des Turniers traten die beiden zum dritten Mal in einem Einzelkampf gegeneinander an, und Okada konnte sich endlich durchsetzten. Anschließend startete Okada komplett durch, gewann alle Matches im Block B und traf somit im Finale auf Shinsuke Nakamura. In einem hochklassigen Match behielt der inzwischen 27jährige die Oberhand und gewann nach 2012 zum zweiten Mal den G1 Climax.

Nach der G1-Climax-Tour begab sich der frischgebackene G1-Kofferträger wieder auf die Jagd, den BULLET CLUB zu besiegen, was in einigen Tag-Team-Matches funktionierte. Darüber hinaus setzte er auch mehrfach seinen Koffer aufs Spiel. Trotz Hilfe hatten sowohl Karl Anderson als auch Tetsuya Naito keine Chance gegen Okada, welcher in beiden Matches als Sieger hervorging. Somit wird Kazuchika Okada am 4. Januar auf den inzwischen zum Champion aufgestiegenen Hiroshi Tanahashi treffen und versuchen, ein drittes Mal den IWGP Heavyweight Title zu gewinnen.
3
Brock Lesnar
Man sollte vorsichtig sein. Bei allem, was mit Brock Lesnar zutun hat, sollte man vorsichtig sein. Steigst du mit ihm in den Ring, sei bitte vorsichtig. Versuchst du ihn zu booken, obwohl er nur für wenige Auftritte im Jahr zur Verfügung steht, hast du keine andere Wahl als vor allen Dingen eines zu sein: vorsichtig. Und wenn du über ihn schreibst und auch noch rechtfertigen musst, warum der Mann, der ganze vier Kämpfe bestritten hat, während sich andere Wrestler Woche für Woche, Tag für Tag den Hintern aufreißen, der am höchsten platzierte WWEler in der GB100 ist, dann sei um Himmels Willen, verdammt noch mal höchst vorsichtig!

Brock Lesnar hat dem Jahr 2014 seinen Stempel aufgedrückt. Das kann man trotz aller (berechtigter) Kritik an seinen kurzen Auftritten, seinem seltenen Auftauchen und der lediglich vier Matches nicht wegdiskutieren. Mit zwei seiner vier Matches hat er etwas geschafft, was vorher noch niemand geschafft hatte. Er hat John Cena nicht nur völlig clean in der Mitte des Rings besiegt, er hat ihn demontiert, verprügelt, durch die Gegend geworfen, wie Scott Steiner irgendwelche aufsässigen WCW-Jobber Ende der 1990er Jahre. Nur war es eben kein namenloser Taugenichts, der durch den Ring flog und 16 German Suplessen einstecken musste, sondern der größte Wrestlingstar der letzten zehn Jahre: John Cena. Und das alles, nachdem er den vielleicht größten Wrestlingstar der letzten zwnazig Jahre dort besiegt hat, wo er zuvor noch nie besiegt wurde: bei WrestleMania. Brock Lesnar gelang es, die 21 Kämpfe andauernde Siegesserie des Undertakers bei "WrestleMania" zu brechen. Nicht durch Magie, nicht durch Hexerei, nicht durch das Eingreifen irgendeines eigentlich Unbeteiligten, sondern durch einen F5, seinen Finishing Move. Daniel Bryan wurde in dieser Nacht zwar zum World Heavyweight Champion und headlinete WrestleMania, aber Brock Lesnar stahl die Show. Und dabei beließ er es nicht. Er stahl nicht nur die Show, sondern auch den kleinen Rest markiger Unschuld, der den Smartmarks dieser Welt noch geblieben war. Der letzte Mythos wurde zerstört, die letzte Bastion erobert. Der Undertaker hat bei "WrestleMania" verloren, und Brock Lesnar hat ihn besiegt.

Im Jahr 2014 ist viel passiert. So verließ CM Punk die Promotion überraschend im Streit und Daniel Bryan wurde quasi von den Fans zum Champion gemacht, aber kein Ereignis ließ Fans und Kritiker gleichermaßen mit derart offenen Mündern und aufgerissenen Augen zurück, wie der Sieg Brock Lesnars über den Taker. Wenn wir in zwanzig Jahren mit Gleichgesinnten über vergangene Tage sinnieren werden, dann werden wir nicht fragen: "Wo warst du, als Daniel Bryan gegen Batista und Randy Orton gewann?", sondern: "Wo warst du, als Brock Lesnar die Serie des Undertakers brach ... und vor allem: Wie lange hast du gebraucht, bist dein Mund wieder zuging?"

Die Tatsache, dass Brock Lesnar seit dem "SummerSlam", also seit circa sechs Monaten, den wichtigsten Titel der Company trägt, verkommt da beinahe zur Nebensache. Auch das zeigt die Bedeutung des Sieges über den Undertaker. Klar ist auch, dass die Konkurrenz, die Brock Lesnar den Titel des "WWE-Superstar 2014" abspenstig hätte machen können, kaum vorhanden war. Zwar gab es positive Entwicklungen, erfolgreiche Wrestler und wichtige Ereignisse, aber niemand tat etwas so nachhaltiges, wurde so konsequent und dominant gepusht wie Brock Lesnar. Es ist bezeichnend, dass der wichtigste WWEler im Jahr 2014 nur viermal in den Ring steigen musste, um diese Bezeichnung zu erhalten, aber es zeigt eben auch: Qualität geht über Quantität. Eine sechsmonatige Titelregentschaft, ein Squash von John Cena und das Brechen der Serie des Takers geht im WWE-Universum eben über alles.
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