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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

81
Vin Gerard
82
Fire Ant
83
Chuck Taylor
84
Michael Kovac
85
Kota Ibushi
86
John Morrison
87
The Miz
88
Gran Apache
89
Ray González
90
Jay Lethal
91
Brodie Lee
92
Absolute Andy
93
El Valiente
94
Ted DiBiase Jr.
95
Yuko Miyamoto
96
Nick Gage
97
Mascarita Dorada
98
Cody Rhodes
99
Abdullah the Butcher
Im Jahre 2008 traten mehrere legendäre Altstars von der Wrestlingbühne ab. Zumindest vorerst, denn bei einigen der greisen Wrestlingfanatiker kann man nicht wissen, ob es ihnen bald wieder in den Fingern jucken wird. Ric Flair feierte seinen Abschied auf großer Bühne in Form eines Abschiedskampfes bei WrestleMania und bei der anschließenden RAW-Ausgabe, Carlos Colón verabschiedete sich bei der Anniversary Show des World Wrestling Council und wurde dabei sogar von Verwaltern des Staatsapparates geehrt. Wir wollten einem Stellvertreter dieser abtretenden alten Garde einen Ehrenplatz in der GB100 gewähren. Und da er im Gegensatz zu seinen Gefährten noch das ganze Jahr durchgehalten hatte, ehe er sich im Dezember in den Ruhestand verabschiedete, entschieden wir uns für den wrestlenden Gabelstapler Abdullah the Butcher.

Der kanadische Methusalem des Besteckwrestlings, der schon die Stirnhäute seiner Gegner aufschlitzte, als Pangaea noch ein zusammenhängender Kontinent war, trat bei der Dezember-Großveranstaltung des World Wrestling Councils, "Lockout" mit Namen, nach einem Match gegen Balls Mahoney von der großen Wrestlingbühne ab. Zuvor war er einmal mehr von einem Land ins andere gereist und hatte in allen möglichen Ligen Matches bestritten, während sich die meisten anderen Leute seiner Generation schon von netten Pflegerinnen den abendlichen Grießbrei anrühren ließen. Das Wrestlingbusiness hatte er zuvor fünfzig Jahre als Aktiver begleitet - als er erstmals in den Ring stieg, hieß der amtierende Barack Obama noch Dwight D. Eisenhower und sah merkwürdig blass aus, Schalke 04 wurde zum letzten Mal deutscher Fußballmeister und Ric Flair wurde gerade eingeschult. Abdullah war damit ein Sinnbild von Treue zum Business - und damit genau das Gegenteil des Letztplatzierten der GB100 des Jahres 2008.
100
Warrior
Üblicherweise ist der letzte Platz von Genickbruchs jährlicher Liste der wichtigsten Wrestler reserviert für Brock Lesnar. In diesem Jahr hat sich Lesnar jedoch vollkommen vom Wrestlingbusiness ferngehalten und stattdessen die Welt des Mixed Martial Arts unsicher gemacht. Zwischenzeitlich dachten wir darüber nach, Lesnar für die Leistung, das Business zwölf Monate vor seiner Person verschont zu haben, mit einer erneuten Platzierung zu belohnen, dann entschieden wir uns aber doch für einen anderen Mann. Einen Mann, der in der Vergangenheit schon ähnlich deutlich zum Ausdruck gebracht hat wie sein Vorgänger, wie wenig Interesse er eigentlich am Wrestlingsport besitzt.

Der Ultimate Warrior entdeckte im Frühjahr des Jahres 2008 in einer dunklen Ecke seiner Waffenkammer eine Dose Steroide aus dem Jahre 1998. Das Haltbarkeitsdatum war schon lange überschritten, aber der Warrior dachte sich, dass dies dann eigentlich ganz gut zu ihm selbst passen würde. Also gab er seine eigentliche Berufung als megalomanisches Vorzeigeobjekt und heiß diskutierter Internetblogger vorübergehend auf, um sich mal wieder ein paar Muskeln wachsen zu lassen und sich anschließend von kleinen Kindern, die ihn eigentlich nur aus den Horrorgeschichten ihrer Eltern kannten, in einer italienischen Wrestlingliga anfeuern zu lassen.

Die Steroide schienen auch auf die eigenen Prinzipien zu drücken, denn der fundamentalkonservative Werteverfechter aus dem Internet suchte sich einen liberalen langhaarigen Connaisseur herbaler Zigaretten und einen saftigen dunkelhäutigen Bisexuellen, um sein aktive Comeback in Angriff nehmen zu können. Vorangegangene Tiraden gegen alles, was nicht konservativ und heterosexuell ist, waren vergessen - aber das muss nicht verwundern, denn im prüden Amerika reicht es bekanntlich selbst in den konservativsten Vizepräsidentschaftskandidatinnenhaushalten manchmal nicht mal zum Verhindern des vorehelichen Auskalbens durch die eigenen Kinder.

Wie dem auch sei, der Warrior gab sich also bei Nu-Wrestling Evolution ein Stelldichein, und mit seinem erdrutschartigen Titelgewinn gegen Orlando Jordan sicherte er sich den letzten Platz in der GB100. Beginnt damit eine Serie wie zuvor bei Brock Lesnar? Vorerst hat sich der Warrior wieder in den Ruhestand verabschiedet, aber noch ist nicht aller Tage Abend, und es bleibt abzuwarten, ob der Self-Destruction of the Ultimate Warrior noch ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden wird.
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