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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
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Vorwort
In der Weihnachtszeit eines jeden Jahres trifft sich ein ausgesuchtes Gremium unserer Webseite und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und die herausragendsten Ereignisse der jeweils abgelaufenen zwölf Monate, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. So geschah es auch diesmal, und das Ergebnis ist die Liste von Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestlern des Jahres 2018, ihres Zeichens bereits die fünfzehnte Ausgabe ihrer Art. Sollte euch auffallen, dass der euer Meinung nach wichtigste Wrestler auf dieser Liste fehlt, so liegt dies an der Zensur durch die Regierung, weswegen sämtliche Beschwerden am besten direkt an das Kanzleramt zu richten sind.

In den vergangenen Jahren bot die Wrestlingwelt viele Gründe zum Wehklagen, weswegen wir unsere Liste oft mit einem kritischen Fazit einleiteten. Das Jahr 2018 wartete hingegen durchaus mit vielen positiven Momenten auf. In Japan wurden einige Wrestlingklassiker abgeliefert, über die noch ihn zehn Jahren gesprochen werden wird, in Mexiko sorgte eine gelockerte Personalpolitik für hohe Zuschauerzahlen, auf europäischer Ebene und im Independent-Bereich wurde immer professioneller agiert, und auch bei WWE ... hm ... wurde mit großem Erfolg daran gearbeitet, dass kritische Internetnutzer jederzeit viele Postings in Foren setzen konnten. Selbst bei Power-Wrestling wurde eine neue Expansionspolitik ausgerufen. Kurzum: Es lief doch eigentlich gar nicht so schlecht.

Eine Besonderheit gegenüber früheren Jahren bestand dieses Mal darin, dass sich inzwischen eine Reihe von Wrestlern herauskristallisiert hat, die sich nicht mehr in einzelne Wrestlingkategorien einteilen lässt, sondern einfach überall erfolgreich ist. Früher konnten wir bei der Zusammenstellung der GB100 klar bestimmen, wer die wichtigsten Wrestler in Japan, in Europa, in Mexiko & Co. waren, und mussten anschließend nur noch die Teillisten miteinander vergleichen. Nun aber gibt es Wrestler wie WALTER oder Pentagón Jr., die sich nicht mehr auf ihre Schublade beschränken, sondern einfach überall zu den Spitzenleuten zählen, wo sie antreten.

Und auch im Keller gab es in diesem Jahr ein Hauen und Stechen der besonderen Art. Der 100. Platz unserer Liste - bisweilen auch der 99. - ist bekanntlich ein Spezialrang, der im Gegensatz zur restlichen Liste eine besonders schlechte Leistung "würdigen" soll. Im Jahre 2018 wurden Penisbilder verschickt, Steine auf Köpfe geworfen, Vergewaltigungsvorwürfe offenbart, es gab Drogengeschichten, fragwürdige Selbstvermarktungsversuche und, und, und. Fast hätte man meinen können, dass sich einige Wrestler aktiv für den letzten Platz bewerben wollten. Auch hier hatten wir also die Qual der Wahl.

Trotz dieser Rahmenbedingungen ist es uns wieder gelungen, eine Liste von einhundert Namen zusammenzustellen, und so präsentieren wir euch hier die GB100 des Jahres 2018:
1
Kenny Omega
2018 war das Jahr Kenny Omegas. Sein kometengleicher Aufstieg war in den vorangegangenen Jahren bereits absehbar gewesen und manifestierte sich bereits ein Jahr zuvor, als er nicht nur eine viel beachtete Reihe von Kämpfen mit seinem Dauerrivalen und dem Aushängeschild von New Japan Pro Wrestling Kazuchika Okada zeigte, sondern auch zum Gesicht von New Japans Vorstoß auf den amerikanischen Markt wurde. Dieser Status wurde durch den Gewinn des IWGP United States Heavyweight Titles in Long Beach, Kalifornien untermauert, den er über sechs Monate halten konnte.

Omega gilt als einer der besten Wrestler der Welt. Dieser Status erregte auch die Aufmerksamkeit eines Landmannes Omegas, der sich seit vielen Jahren selbst den Beinamen „Best in the World“ gab. Hierbei handelte es sich um niemand geringeren als Chris Jericho, der Omega am 5. November 2017 per Videobotschaft zu einem Kampf bei "WrestleKingdom 122 um den Titel herausgefordert hatte. Der Champion hatte die Herausforderung umgehend akzeptiert, woraufhin er am 11. Dezember nach einem Tag-Team-Match von Jericho attackiert und blutig geprügelt worden war. Jericho hatte seine Wut außerdem an einem Ringrichter, dem englischsprachigen Kommentator Don Callis und einem der Young Lions am Ring abreagiert. Einen Tag später war es bei der Pressekonferenz für WrestleKingdom erneut zu einer handfesten Auseinandersetzung der beiden Kontrahenten gekommen. Diese neuerliche Attacke hatte die Offiziellen von NJPW veranlasst, der folgenden Auseinandersetzung im Tokyo Dome eine besondere Note zu verpassen: Es sollte ein No Disqualification Match werden!

So begann 2018 für Kenny Omega nicht nur als Titelträger, sondern auch mit einer Fehde, die internationale mediale Aufmerksamkeit erhielt. Die Auseinandersetzung der beiden sollte unter dem Motto „Alpha vs. Omega“ ausgefochten werden. Eine Anspielung nicht nur auf Kennys Nachnamen, sondern auch auf Gemeinsamkeiten der Kontrahenten, die beide aus Winnipeg stammen und jeweils als bahnbrechende und die Grenzen des Wrestling-Sports erweiternde Figuren betrachtet werden können. Jericho natürlich zu Beginn seiner Karriere, wobei er sich hier erneut als Meister seines Fachs erwies und sich einmal mehr neu erfand.

Der Kampf im Tokyo Dome erfüllte schlussendlich alle Erwartungen. Omega konnten den NJPW United States Heavyweight Title erfolgreich verteidigen. Der Wrestling Observer würdigte die Leistung mit fünf Sternen.

Den Titel sollte Omega aber bereits Ende des Monats an Jay White abgeben. White, seinerseits einer der Aufsteiger des Jahres 2018, sollte dem Bullet Club beitreten, erwies sich aber als Maulwurf von "Chaos" und Auslöser eines Bruchs im Club, als er Eifersucht auf Kennys Erfolg bei den anderen Mitgliedern andeutete. White konnte sich den Titel am 28. Januar bei "The New Beginning" in Sapporo sichern. Omegas Bullet-Clut-Kollege Hangman Page wollte den neuen Champion umgehend zu einem Titelkampf herausfordern, wurde aber von seinem Anführer unterbrochen, der White seinen Gürtel überreichte. Diese Situation führte zu einer heftigen Diskussion zwischen den Mitgliedern des Clubs - ganz besonders mit Cody Rhodes. Während sich der Bullet Club vorläufig zurückzog, um Cody und Kenny die Gelegenheit zu geben, ihre Differenzen zu klären, fertigte der American Nightmare den nun ehemaligen Champion mit dem Cross Rhodes ab. Page unterstützte den Enkel eines Klempners bei seiner Attacke auf Kenny Omega, der unerwartete Unterstützung in Form eines alten Bekannten bekam: Kota Ibushi rettete seinen früheren Tag-Team-Partner. Die beiden umarmten sich, womit die Golden Lovers wiedergeboren waren. Gleichzeitig turnte Omega zum ersten mal seit gut vier Jahren zum Babyface.

Die Golden Lovers führten anschließend eine Fehde gegen den Bullet Club, wobei sich Kenny noch immer als Anführer der Gruppe verstand. Am 28. Februar bei "Honor Rising: Japan" konnten sie Marty Scurll und Cody besiegen, wurden aber anschließend von den Young Bucks zu einem Match bei "Strong Style Evolved" herausgefordert, aus dem sie ebenfalls siegreich hervorgingen. Bei "Sakura Genesis" unterlagen sie Cody und Page. Die Fehde wurde auch auf Ring of Honor ausgeweitet. Dort konnte Cody ein weiteres mal siegreich bleiben, als er sein Match gegen Omega bei "Supercard of Honor XII" gewann. Dem weiteren Erfolg Kenny Omegas tat diese Niederlage aber keinen Abbruch. Bei "Dominion" am 9. Juni traf er wieder mal auf Dauerrivalen Kazuchika Okada. Dieses Mal konnte er sich in einem 2 out of 3 Falls Match ohne Zeitlimit den IWGP Heavyweight Title sichern. Nicht nur konnten Omega und Okada den Erfolg ihrer Auseinandersetzungen aus dem Vorjahr mit einer nie da gewesenen Observer-Wertung von sieben Sternen toppen - Omega war nun auch der erste Kanadier, der sich den prestigeträchten IWGP Title sichern konnte. Diesen Titel hält er, während diese Zeilen verfasst werden, noch immer. Bei "WrestleKingdom 13" wird Omega den Gürtel gegen Hiroshi Tanahashi aufs Spiel setzen, einem ebenso erfolgreichen 2019 steht also nichts im Weg.

Doch zurück ins Jahr 2018. Direkt im Anschluss an seinen Titelgewinn kam es zur Aussöhnung mit den Young Bucks. Gemeinsam mit diesen und mit Ibushi gründeten er die neue Gruppe "The Golden Elite". Die Fehde gegen Cody fand ihren Höhepunkt beim G1 Special in San Francisco. Anschließend schienen die Probleme im Club beendet zu sein, aber eine sofortige Attacke durch Tama Tonga, Tanga Loa und deren Vater King Haku machte diesen Wunsch zunichte. Im G1 Climax erwies sich Omega ebenfalls als sehr erfolgreich und erzielte ein Ergebnis von sechs Siegen zu drei Niederlagen. Ins Finale konnte er aufgrund einer Niederlage gegen seinen Freund Kota Ibushi dennoch nicht einziehen. 2018 folgen noch zwei weitere erfolgreiche Titelverteidigungen gegen Tomohiro Ishii bei "Destruction" und bei "King of Pro-Wrestling" in einem 3-Way Dance gegen Ibushi und Cody. Ende Oktober kündigten die Young Bucks und Omega via Chris Jerichos Podcast ihren Rücktritt aus dem Bullet Club an und beendeten so den "Bürgerkrieg" innerhalb der Gruppierung. Ihnen folgten sich Cody Rhodes, Marty Scurll und Adam Page, die sich nun zur Elite zusammenschlossen.

Doch nicht nur in Japan sorgte Omega für Aufregung. Nach langer Ankündigung war er am 1. September Teil von "All In", einer Art Indy-Version von WrestleMania, die mit dem dezidierten Ziel, mehr als 10.000 Zuschauer in die Halle zu locken, von der Elite geplant wurde. Durch den geschickten Einsatz moderner Medien und einer langen Vorlaufzeit konnte dieses Ziel verwirklicht werden. Omega konnte bei "All In" Penta el 0M besiegen, der seinerseits als einer der wichtigsten Männer der US-Indy-Szene 2018 bezeichnet werden muss. Zum Ende des Jahres machte außerdem das Gerücht die Runde, dass die Elite bald mit einer eigenen Promotion unter dem Namen "All Elite Wrestling" an den Start gehen könnten. Die Sicherung entsprechender Namensrechte und das Versprechen der Mitglieder der Gruppe untereinander, ihre Schritte im Wrestling künftig gemeinsam gehen zu wollen, nähren die Hoffnung vieler Fans, bald eine starke Alternative zu World Wrestling Entertainment präsentiert zu bekommen.

Während der eventuelle Start einer neuen Liga noch Zukunftsmusik ist, hat sich das Jahr 2018 inzwischen ins Reich des Vergangenen verabschiedet. Und wie jedes Jahr hält Genickbruch.com Rückschau, um die besten Wrestler eines jeweiligen Jahres in der hauseigenen Top100 zu präsentieren. Selbstredend hat sich Kenny Omega 2018 einen der begehrten Plätze in dieser Rangliste hart erarbeitet. Omegas Leistung in- und außerhalb des Rings, die Aufmerksamkeit, die er dem Sport allgemein und New Japan im Speziellen eingebracht hat, haben Kenny Omega für das letzte Jahr ziemlich einhellig die Top-Position der GB100 2018 eingebracht!
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