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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

Vorwort
Jahr für Jahr findet sich eine Schar Mitarbeiter unserer Webseite zusammen, um vom Home Office aus über die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und die herausragendsten Ereignisse der jeweils abgelaufenen zwölf Monate zu diskutieren und dabei die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die zugehörigen Szenen abspielten, im Auge zu behalten. Auch dieses Mal hat wieder ein Gremium unserer Webseite die Mousepads und Tastaturen desinfiziert und losgelegt. Das Ergebnis ist die Liste von Genickbruchs einhundert wichtigsten Wrestlern des Jahres 2020, ihrs Zeichens die siebzehnte Ausgabe ihrer Art. Sollten die eurer Meinung nach wichtigsten Wrestler des vergangenen Jahres fehlen, dann sind die Chinesen schuld.

Hallen, die so leer sind, dass man Tumbleweeds umherrollen hören konnte und die Publikumsreihen abdunkeln musste, hatten wir schon in der Anfangsphase von Genickbruch.com erlebt. In jener tristen Zeit nannte sich das Ganze "World Championship Wrestling". Damals waren die wechselnde Booking"kompetenz" von Vince Russo und Kevin Sullivan, die kreative Kontrolle von Hulk Hogan, ein dürrer Schauspieler als World Champion und gefühlt tausend massive Fehlentscheidungen nötig, um die Zuschauer aus den Arenen zu vertreiben. Im Jahre 2020 hat eine mikroskopisch kleine Kugel mit aufgesteckten Mini-Pömpeln das gleiche geschafft: das Coronavirus. Oder der Coronavirus?

Hinter uns liegen viele fürchterliche Monate für das Wrestlinggeschäft. Viele Ligen haben ab dem Frühjahr keine Shows mehr inszeniert, nicht wenige von ihnen werden womöglich nie wieder die Pforten öffnen. In vielen Ländern wurden Wrestlingshows verboten, nahezu überall wurde Zuschauern das Betreten von Hallen untersagt. In manchen Ländern mussten Wrestler mit Lebensmittelpaketen über Wasser gehalten werden. Nicht zuletzt darf auch das Schlimmste nicht unerwähnt bleiben: Diverse Wrestler starben an Infektionen mit dem Virus. Oder "mit" Infektionen mit dem Virus. Der Nachsatz darf schließlich nicht fehlen, damit die Wirrköpfe unter den Wrestlingfans an dieser Stelle das Lesen nicht einstellen und uns bei Telegram an bewaffnete Seitanbratlingbrater verpfeifen.

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass zwischen der ersten und zweiten Corona-Welle noch eine andere Welle an katastrophalen Nachrichten über die Wrestlingwelt hereinbrach: Die #SpeakingOut-Bewegung offenbarte viele Abgründe und Tragödien, die sich hinter den Kulissen des Sports Entertainments abspiel(t)en.

Doch natürlich gab es nicht nur Grund zur Klage. Inmitten aller Tristesse mussten sich Veranstalter und Wrestler kreative Wege ausdenken, um sich weiter finanziell über Wasser halten zu können oder wenigstens Zeit überbrücken zu können, bis sich wieder ein bißchen mehr Normalität einstellen wird. Das "Cinematic Match", das Dustin Rhodes und der Blacktop Bully ein Vierteljahrhundert zuvor bei "Uncensored" noch in den Sand (oder in den Asphalt) gesetzt hatten, erlebte ein großes Revival und ebnete den Weg zu neuen Ideen. Zuschauer wurden von daheim in die Hallen geschaltet, Hygienekonzepte wurden erarbeitet, man machte aus der Not eine Tugend. Eigentlich fehlte nur noch das garantiert klinisch reine und ansteckungsfreie Comeback von Arnold Sukesukenegger.

Vor allem aber gelang es auch 2020 einigen Wrestlern, trotz der schwierigen Situation persönliche Sternstunden zu erleben und Momente zu erschaffen, die sich den Wrestlingfans lange ins Gedächtnis fräsen werden. Somit haben wir es auch dieses Mal wieder geschafft, eine Liste von einhundert Namen zusammenzustellen, und so präsentieren wir euch hier die GB100 des Jahres 2020:
1
Drew McIntyre
Dreizehn Jahre waren vergangen, seitdem Drew McIntyre zum ersten Mal bei World Wrestling Entertainment aufgekreuzt war. Als zukünftiger Star war er damals angepriesen worden. Selbst Vince McMahon persönlich hatte ihn damals bei einer Folge von "SmackDown" als den neuesten "Chosen One" vorgestellt. Es folgten jedoch Jahre, in denen McIntyre nicht wusste, wohin mit sich. Eine Zeit, in der er als Comedy-Act bei 3MB landete und schlussendlich vier Jahre lang um die Welt tingelte, nachdem er 2014 seinen Abschied vom Branchenprimus genommen hatte. Diese Zeit sollte ihn allerdings prägen. So kam es, dass er 2017 zurückkehrte. 2020 sollte ihn endgültig zum erwähnten "Chosen One" krönen.

So war es McIntyre, der beim letztjährigen "Royal Rumble" nicht nur den dominanten Brock Lesnar aus dem Ring schmiss, sondern das namensgebende Match am Ende auch gewann. Damit war der erste Schritt in Richtung Main Event getan. Bei der neuesteen Ausgabe von "WrestleMania", die auf Grund der Corona-Pandemie leider unter Ausschluss von Fans stattfand, besiegte er seinen Widersacher Lesnar in knapp viereinhalb Minuten und holte sich zum ersten Mal in seiner Karriere den WWE Title. In der Folge war McIntyre das Gesicht von "Monday Night RAW" und besiegte dabei Konkurrenten wie Angel Garza, Murphy, Andrade oder King Corbin. Seine erste Titelverteidigung gegen Seth Rollins bei "Money in the Bank" verlief ebenso erfolgreich wie jene gegen Bobby Lashley bei "Backlash".

Auch Dolph Ziggler schaffte es bei "Extreme Rules" nicht, ihm den Titel abzunehmen. Dazu bedurfte es stattdessen eines Veteranen: Randy Orton hatte etwas gegen McIntyre als Champion, und so fehdeten die beiden den Herbst über gegeneinander, was zunächst bei "Clash of Champions" mit einem Sieg für McIntyre in einem Ambulance Match gipfelte. Einen Monat später konnte Orton allerdings seinen nächsten Titelgewinn einfahren, indem er McIntyre in einem Hell in a Cell Match besiegte. Warum McIntyre also auf der Pole Position in unserer GB100 ist? Ganz einfach: Nur zwei Wochen später besiegte er seinen Erzrivalen Orton bei einer Ausgabe von "Monday Night RAW" und holte sich damit zum zweiten Mal den WWE Title, welchen er dann auch noch bei der letzten Großveranstaltung des letzten Jahres erfolgreich gegen AJ Styles und The Miz verteidigte.
2
Tetsuya Naito
Mit einem Knall sollte das vergangene Jahr für Tetsuya Naito beginnen. Ein Jahr, welches ihn schlussendlich auch auf den zweiten Platz in unser GB100 führte. Traditionell beginnt der Kalender für New Japan Pro Wrestling im Tokyo Dome mit der neuesten Ausgabe von "Wrestle Kingdom", und so geschah es auch 2020. Zum ersten Mal fand diese Show über zwei Tage gestreckt statt. Am ersten Abend besiegte Naito seinen Erzrivalen Jay White und konnte ihm bei dieser Gelegenheit den IWGP Intercontinental Title abnehmen, den er etwas mehr als hundert Tage zuvor an ihn verloren hatte. Einen Abend später konnte er noch einen weiteren Titel einstreichen, da er im Main Event der zweiten Teilshow Kazuchika Okada besiegte und sich zum zweiten Mal in seiner Karriere den IWGP Heavyweight Title sicherte.

Lange konnte sich Naito nicht über seinen Sieg freuen, denn er wurde nach dem Match direkt von seinem neuen Herausforderer attackiert: KENTA. Diesem entledigte sich der Anführer der "Ingobernables de Japón" dann am 9. Februar des abgelaufenen Jahres, als er ihn in Osaka bei der Show "The New Beginning" bezwang.

In der Folgezeit machte die Corona-Pandemie auch in Japan Station, was dazu führte, dass New Japan vorerst von weiteren Veranstaltungen absehen musste. Erst vier Monate später konnte man wieder Shows austragen. Für viele überraschend sorgte EVIL am 12. Juli für einen Upset, in dem er Naito nach knapp 38 Minuten Kampfzeit beide Titel abnahm. Lange sollte diese Titelregentschaft allerdings nicht andauern, denn Naito konnte sich am 29. August revanchieren und sich erneut zum Doppelchampion krönen.

Noch war hier allerdings nicht das letzte Wörtchen gesprochen, denn im Zuge des letztjährigen "Climax"-Turniers konnte EVIL einen neuen Sieg über Naito einfahren. Dies führte zu einem weiteren Aufeinandertreffen bei "Power Struggle". Dort konnte wiederum Naito seinen neuen Erzrivalen nach knapp 33 Minuten schlagen. Als doppelter Doppelchampion in den Geschichtsbüchern des letzten Jahres verdiente sich Naito einen Platz auf dem Siegertreppchen der neuesten GB100.
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