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Alt 05.07.2012, 20:06   #1
Akaone de Souza
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.06.2007
Ort: In der Mitte der grünen Mitte von Deutschland
Beiträge: 11.142
Die Spatzen pfiffen es von den Dächern: Souza's Corner meldet sich zurück und zwar in der Hoffnung aktiver als zuvor zu sein.

In dieser Ausgabe bewege ich mich mal in die Richtung eines lebenswichtigen Prozesses und zwar dem Schlaf- und Wachrhythmus. Es gab schonmal vor einigen Monaten einen Thread in dem es um das Schlafen ging, weshalb sich dieser etwas spezifischer damit auseinander setzen wird.
Da will ich doch gleich mal mit der Definition von Schlaf laut der WHO beginnen. So ist dies ein "Regelmäßig wiederkehrender, physiologischer Erholungszustand mit Veränderung der Bewusstseinslage. Er ist als Aufbau- und Erholungsphase lebensnotwendig". Hierbei fehlt mir noch die Verarbeitung der täglichen Erfahrungen, welche meistens Nachts ablaufen.
Säuglinge brauchen im Schnitt 18 Stunden Schlaf, Kleinkinder 13, Schulkinder 11, Jugendliche 9 und Erwachsene 7 Stunden. Bei Säuglingen ist das generell immer erreichbar, da sie sowieso nur dann erwachen, wenn sie Hunger haben, während es bei den Erwachsenen meist so aussieht, das es weniger Stunden sind. Gründe hierfür liegen z.B. beim Nachwuchs, der ja versorgt werden will.

Welche Einflussfaktoren wirken auf unseren Schlaf?
Ziemlich viele. Zum einen beeinflussen die biologischen Anlagen unseren Schlaf. Hier spielt das Alter eine große Rolle, aber auch solche Faktoren wie die Aktivität eines Menschen und eventuelle Rhythmusstörungen (z.B. durch Schichtarbeit etc.). Psychische Veränderungen wie z.B. durch eine veränderte Stimmungslage, Ängste oder Sorgen bilden die nächste Beeinflussung des Schlafes. Natürlich spielt auch die jeweilige Umgebung eine Rolle. Wohnverhältnisse neben einer Autobahn fördern so z.B. den Schlaf keineswegs, wie ihr euch bestimmt denken könnt. Des weiteren können Zwischenmenschliche Beziehungen unseren Schlaf negativ oder positiv beeinflussen. Man denke hierbei an den bekannten Liebeskummer, der einen den Schlaf schonmal rauben kann. Zu guter letzt erwähne ich dann noch den Stress und sonstige Emotionen. Prüfungsstress, unausgeglichene Lebensweise (Aufstehen, Arbeit, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten, Schlafen ist hierbei gemeint) verändern den Schlafrhythmus ebenfalls.
Nun könnt ihr euch mal ein kleines Bild davon machen, was unseren Schlaf eigentlich so beeinflusst und vielleicht findet ihr euch an gewissen Punkten auch wieder.

Wie läuft der Schlaf eigentlich ab?
Sag ich euch doch gerne. Wir haben 5 Schlafphasen, die da wären:
1.) Einschlafphase (auch Dämmerzustand genannt) Dauer: ca. 10 Minuten
-> Der Mensch schwebt zwischen Wach sein und leichtem Schlaf mit langsam rollenden Augenbewegungen und kann hier noch recht gut geweckt werden.

2.) Leichter Schlaf Dauer: ca. 15 Minuten
-> Das Bewusstsein ist nun ausgeschaltet, es gibt keine Augenbewegungen und die Muskeln sind merklich erschlafft.

3.) Beginnende Tiefschlaf Dauer: ca. 10 Minuten
-> Dies ist der Deltschlaf mit der Besonderheit des Augenstillstands.

4. Tiefschlafphase Dauer: ca. 15 Minuten
-> Er ist mit der 5. Phase der erholsamste Schlaf, in dem man kaum noch erweckbar ist.

----> Nach den 10 Minuten Tiefschlaf kommt es nun zu einen Rückfall in den Leichten Schlaf für ca. 5-10 Minuten, ehe es dann innerhalb von ca. 5 Minuten runter geht in die

5. Traumschlafphase Dauer: ca. 2-3 Minuten
-> Auch REM- (Rapid Eye Movements) Phase genannt. Dies ist das Ende der Tiefschlafphase mit sehr sehr starken Augenbewegungen, die mit dem Bewegungsrhythmus eines Stroboskops vergleichbar sind. Unsere Muskeln sind an dieser Stelle komplett erschlafft.

----> Nach dieser Phase geht es wieder zurück in die 2. Phase und es wiederholt sich alles wieder von vorne, wobei man sagt das dieser Zyklus 4-5 Mal in einer Nacht bei gesundem Schlaf stattfindet. Ein einzelner Zyklus dauert ungefähr 90 Minuten. Ein Erwachsener zeigt nach 6-8 Stunden ein Spontanerwachen.

Wichtig hierbei ist, das die Dauer des Schlafes EIGENTLICH nicht entscheidend ist, sondern vielmehr der Übergang von NonREM zu REM und wieder zurück. Allerdings ist dies (leider) nicht die Entschuldigung dafür, wenn wir nur 4-5 Stunden pro Nacht Schlafen, denn bekanntlich rächt sich jegliches Fehlverhalten in den frühen Jahren erst im Alter.

Und nun ein kleiner Merksatz:

Werdet ihr in der Übergangsphase vom Leichten Schlaf zur Traumschlafphase geweckt oder erwacht genau dann, so ist euer Tag GELAUFEN!


Jeder kennt doch diese Tage, die man gerne damit begründet "mit dem falschen Bein aufgestanden zu sein". Nun habt ihr von mir eine Begründung dafür, nämlich diese, das ihr genau in der Phase aufgewacht seit, in der es in eine erneute Traumphase gegangen wäre. Ich würde sagen: Blöde biologische Vorgänge, die uns diese quälenden Tage einherbringen.

Mit steigendem Alter, ist das Risiko von Dysomnien (=Schlafstörungen) erhöht. Die Ursachen dafür habe ich bereits weiter oben beschrieben, wobei das nur ein Ausschnitt von sämtlichen Einflussfaktoren ist. In der heutigen Zeit entwickelt man viel schneller Ängste & Sorgen, als es damals vielleicht noch der Fall war und dies führt dazu, das Schlaflabore einen größeren Patientenzulauf bekommen, als noch vor einigen Jahren.

Was kann man nun tun?
Grundsätzlich: Alternative Methoden stehen über Medikamenten! Man kann mithilfe simpler Tricks den Schlaf fördern, ohne gleich die chemische Keule rauszuholen. Hierbei würde ich jetzt nur aus Sicht meiner pflegerischen Tätigkeiten reden, weshalb Ich nun den Cut setze und euch lieber reden lassen möchte.

Fragen:
- Wie schauts bei euch aus? Denkt ihr von euch selbst das ihr einen gesunden Schlaf habt? Schlaft ihr ausreichend?
- Welche Methoden nutzt ihr, wenn ihr nicht einschlafen könnt?
- Für mich wichtig: Wie war euer Schlafverhalten, als ihr mal im Krankenhaus gelegen habt? Hat euer Bettnachbar genervt, war euch langweilig und habt ihr tagsüber geschlafen?
- Was sind eure "Ausreden" für zu wenig Schlaf oder seit ihr konsequent indem ihr euch sagt "Ich schlafe immer so und so viele Stunden"?

Das solls mit der 3. Ausgabe erst einmal gewesen sein. Wenn ihr gerne noch etwas mehr Informationen zu diesem Thema haben wollt, dann lasst es mich wissen. Ich hoffe euch gefallen meine Ausführungen und ich freue mich natürlich über eine rege Diskussion. Des weiteren bin ich natürlich für Wunschthemen offen, es muss sich nur um Themen handeln, die sich im Bezug auf meine pflegerische Ausbildung eignen. Dürfte sich aber regeln lassen.

Natürlich freue ich mich auch noch über Beiträge in den ersten Ausgaben meiner Corner.

Souza's Corner #1: Altenheime
Souza's Corner #2: Rolle des Patienten im KH

Cheerz, Akaone
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Alt 05.07.2012, 20:25   #2
Der_Wrestling_Fan
ECW
 
Registriert seit: 30.04.2007
Beiträge: 6.469
Also meine Meinung zum Schlaf lässt sich ganz gut in einem Lied ausdrücken

http://www.youtube.com/watch?v=5FoGvZvjOSE

Damit mit wäre alles zu dem Punkt gesagt

Der Grund, wenn ich nicht einschlafen kann, liegt meist darin, dass ich keine Ruhe im Kopf habe; mir also zuviele Gedanken umherspuken. Lustigerweise hilft ausgerechnet lesen, mich zu entspannen. Beim Lesen im Bett werde ich sehr müde und kann dann recht gut einschlafen. XD
Der_Wrestling_Fan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2012, 20:39   #3
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 08.06.2009
Ort: from Augsburg, Bavaria
Beiträge: 2.262
Mein Schlaf ist für mich eher etwas, das ich brauche, aber nie genug kriege.

Einschlafen ist für mich grundsätzlich sehr schwer. Zum einen, weil ich ein schweres Problem habe, gedanklich zur Ruhe zu kommen. Zum zweiten muss ich müde sein, und es passiert auch gerne mal, dass ich diesen Zustand, der nur ein paar Minuten andauert, "durchhalte". Dann kann ich Schlaf ganz vergessen.
Ausserdem beeinflusst Temperatur meinen Schlaf sehr. zwischen 18 und 20 Grad muss es haben, sonst kann ich nicht einschlafen. Ist natürlich ungünstig bei den Wetterverhältnissen, die wir in Mitteleuropa haben.

Zum Schlaf selbst muss ich sagen, dass ich mich auch Tage danach an einen großen Teil meiner Träume erinnere. Daraus haben sich Gedankenspiele entwickelt, Geschichten, die ich tags und nachts in Gedanken schreibe.
Dabei habe ich im Übrigen festgestellt, dass mein Charakter immer im letzten Moment verliert, trotz aller Anstrengung.

Ich schlafe ausserdem sehr tief, sprich man kriegt mich nur sehr schwer nachhaltig wach. Das Problem ist dabei auch, dass ich nie richtig ausschlafe. Mein Rythmus schwankt deshalb sehr, so schlafe ich von 1-6Uhr ein, und schlafe bis 12-17 Uhr. Wecker helfen nicht oder kaum.
Das Interessante ist, dass ich, wenn ich einen frühen Termin habe, auf einmal viel leichter ruaskomme. Wenn es aber etwas dauerhaftes, wie zum Beispiel Schule ist, schwächt sich dieser Effekt bis zur Nutzlosigkeit ab.

HAbe ich eine Ausrede? Nicht wirklich, meine Begründung lautet immer "Schlafprobleme". Ich vermute mal, dass das mit meiner psychischen Verfassung und erblich (meine Mutter hat verzögerten Schlafrythmus), sowie meinem selbstgewollten Sonnenentzug zu tun hat.
Es gibt zwar Tipps, wie man mit Ernährungstiming seine biologische Uhr einstellen kann, aber da macht mein eigenwilliges Hungergefühl nicht mit
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Alt 05.07.2012, 20:55   #4
Naikan
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 31.01.2010
Ort: Im tiefen Ruhrgebiet
Beiträge: 639
Ich schlafe sehr wenig. Wenn es hochkommt sind es etwa 5 Stunden pro Nacht. Dafür schlafe ich sehr schnell ein. Und ich muss sagen das mir die paar Stunden auch vollkommen reichen. Ich habe nicht den Eindruck das ich zu wenig oder zu schlecht schlafe.

An meine Träume kann ich mich nur selten erinnern. Meist sind sie schon ein paar Sekunden nach dem aufwachen gelöscht.
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Alt 05.07.2012, 20:59   #5
Akaone de Souza
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.06.2007
Ort: In der Mitte der grünen Mitte von Deutschland
Beiträge: 11.142
Hab ich doch glatt meinen eigenen Schlaf vergessen.
Der ist in etwa mit dem von Wrestling_Fan und Cookie Man vergleichbar. Ich habe öfters Einschlafprobleme, weil genau dann die Verarbeitung der täglichen Ereignisse stattfinden, wenn ich einschlafen möchte. Oder ich denke über Dinge nach, z.B. Liebe & Ausbildung, wenn ich mich hinlege und dann finde ich keinen Schlaf für mindestens 30 Minuten, meistens bis zu einer Stunde. Wenn ich Frühdienst habe, schaffe ich es so manchmal nur zu 3 Stunden Schlaf, wobei mir jetzt noch ein weiterer Merksatz einfällt:

Egal wie wenig ihr schlaft: Der Körper holt es sich IRGENDWANN zurück!

Bei mir ist es dann öfters mal so, das ich nach meinem Frühdienst heimkomme und sofort einschlafe. Das ist dann die Rache meines Körpers auf den Schlafmangel aus der Nacht. Wenn ich mich mit meiner Klasse vergleiche, dann bin ich derjenige der am wenigsten schläft. Ich begründe das mit meinen nun 25 Lebensjahren. Ich hab diesen Gedanken "Scheiss auf Schlaf, du lebst nur einmal". Das bringt mich immer dazu, solange wach zu bleiben, bis nix mehr geht. Was bringen mir bis zu 10 Stunden Schlaf zwischen zwei Frühdiensten (macht einer aus meiner Klasse, den ich deswegen für verrückt erkläre) wenn ich dadurch nichts mehr vom Tag habe?

Es ist auch einer psychische Einstellung, wieviel man schlafen will. Das es auf die Gesundheit drückt, ist klar, aber ich denke in unserem Alter nimmt man das halt gerne in Kauf.
Akaone de Souza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2012, 21:11   #6
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 08.06.2009
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Beiträge: 2.262
Zitat:
Zitat von Akaone de Souza Beitrag anzeigen
Hab ich doch glatt meinen eigenen Schlaf vergessen.
Der ist in etwa mit dem von Wrestling_Fan und Cookie Man vergleichbar. Ich habe öfters Einschlafprobleme, weil genau dann die Verarbeitung der täglichen Ereignisse stattfinden, wenn ich einschlafen möchte. Oder ich denke über Dinge nach, z.B. Liebe & Ausbildung, wenn ich mich hinlege und dann finde ich keinen Schlaf für mindestens 30 Minuten, meistens bis zu einer Stunde. Wenn ich Frühdienst habe, schaffe ich es so manchmal nur zu 3 Stunden Schlaf, wobei mir jetzt noch ein weiterer Merksatz einfällt:

Egal wie wenig ihr schlaft: Der Körper holt es sich IRGENDWANN zurück!

Bei mir ist es dann öfters mal so, das ich nach meinem Frühdienst heimkomme und sofort einschlafe. Das ist dann die Rache meines Körpers auf den Schlafmangel aus der Nacht. Wenn ich mich mit meiner Klasse vergleiche, dann bin ich derjenige der am wenigsten schläft. Ich begründe das mit meinen nun 25 Lebensjahren. Ich hab diesen Gedanken "Scheiss auf Schlaf, du lebst nur einmal". Das bringt mich immer dazu, solange wach zu bleiben, bis nix mehr geht. Was bringen mir bis zu 10 Stunden Schlaf zwischen zwei Frühdiensten (macht einer aus meiner Klasse, den ich deswegen für verrückt erkläre) wenn ich dadurch nichts mehr vom Tag habe?

Es ist auch einer psychische Einstellung, wieviel man schlafen will. Das es auf die Gesundheit drückt, ist klar, aber ich denke in unserem Alter nimmt man das halt gerne in Kauf.
Bei mir st da eben recht viel unterbewusst unterwegs. Wenn ich nicht alles abschließen konnte, noch Fragen offen habe etc., ist der Drang, das noch zu erledigen, so hoch, dass ich nicht schlafen kann. Ausserdem bin ich ein äusserst trotziger Mensch, wenn mir um 5 Uhr nachts das Internet von diesem vermaledeiten Laptop weggeht, stehe ich das Problem inklusive Zetern eher durch, als mich hinzulegen und zu schlafen.
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Cookie Man ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2012, 21:24   #7
Akaone de Souza
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.06.2007
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Beiträge: 11.142
Zitat:
Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Bei mir st da eben recht viel unterbewusst unterwegs. Wenn ich nicht alles abschließen konnte, noch Fragen offen habe etc., ist der Drang, das noch zu erledigen, so hoch, dass ich nicht schlafen kann. Ausserdem bin ich ein äusserst trotziger Mensch, wenn mir um 5 Uhr nachts das Internet von diesem vermaledeiten Laptop weggeht, stehe ich das Problem inklusive Zetern eher durch, als mich hinzulegen und zu schlafen.
Wie ist denn dein Umgebungsfeld so? Schläfst du mit offenem Fenster? Hast du vielleicht irgendwelche Störquellen in deinem Zimmer, z.B. eine tickende Uhr? Wann kannste denn am besten Schlafen?

Ich kann z.B. am besten Schlafen, wenn es regnet. Das hat eine richtig tolle Entspannungswirkung auf mich. In meinem Zimmer gibts keine tickenden Uhren, weil mich das nur stören würde. Die Db-Zahl ist mit Regen auf dem Fensterbrett zwar vergleichbar, aber die Wirkung ist anders.
Ansonsten ein paar kleine Tipps:

- Hopfen, Melisse, Lavendel, Passionsblume, Fenchel oder Baldrian als Tee vorm Schlafen oder alternativ als Kapseln unters Kopfkissen legen
- Milch und Honig
- Kleines Nachtlicht
- Lesen

Das sind ein paar Methoden, die wir in der Pflege verwenden. Selber hab ich sie aber noch nicht ausprobiert, außer dem Lesen bis zur Erschöpfung. Das kann aber auch bis nachts halb4 sein, weshalb ich es nicht so empfehle.

Geändert von Akaone de Souza (05.07.2012 um 21:26 Uhr).
Akaone de Souza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2012, 21:59   #8
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 08.06.2009
Ort: from Augsburg, Bavaria
Beiträge: 2.262
Momentan habe ich ein durchgehend geöffnetes Fenster, aber die Probleme habe ich auch bei geschlossenem Fenster.
Ich habe einen Wecker dranstehen, es waren auch mal drei, auch teils keiner. Licht kann beliebig an oder aus sein.
Ich tue mich aber auch recht schwer, eine geeignete Schlafposition zu finden, was eben zu dem Dauerdenken kommt.
Baldrian habe ich bisher abgelehnt, weil es nicht sein kann, dass ich von irgendwelchen Medis (ob natürlich oder künstlich) abhängig sein muss, um in einen Tagesrythmus zu passen. Hat einen etwas anderen Hintergrund, weil man mich von seiten der Schule mehrfach schriftlich verpflichten wollte, Baldrian zu nehmen, um meinen Schlaf an den Schulalltag anzupassen.
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Cookie Man ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2012, 23:45   #9
Kliqer
Moderator
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 19.490
Zitat:
Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Momentan habe ich ein durchgehend geöffnetes Fenster, aber die Probleme habe ich auch bei geschlossenem Fenster.
Ich habe einen Wecker dranstehen, es waren auch mal drei, auch teils keiner. Licht kann beliebig an oder aus sein.
Ich tue mich aber auch recht schwer, eine geeignete Schlafposition zu finden, was eben zu dem Dauerdenken kommt.
Baldrian habe ich bisher abgelehnt, weil es nicht sein kann, dass ich von irgendwelchen Medis (ob natürlich oder künstlich) abhängig sein muss, um in einen Tagesrythmus zu passen. Hat einen etwas anderen Hintergrund, weil man mich von seiten der Schule mehrfach schriftlich verpflichten wollte, Baldrian zu nehmen, um meinen Schlaf an den Schulalltag anzupassen.
Und du glaubst ernsthaft, dass dein geschilderter Schlafrhythmus gesünder ist, als hier und da mal eigentlich völlig harmloses Baldrian einzunehmen?
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#1: Wenn du Cobalt brauchst und es ist nirgendwo Cobalt aufzutreiben; dann ist alles andere sinnlos.

#2: Rollkragenpullover zu tragen, fühlt sich an, als würde ein sehr schwacher Mensch versuchen dich zu erwürgen.
Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 00:56   #10
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 2.262
Zitat:
Zitat von Kliqer Beitrag anzeigen
Und du glaubst ernsthaft, dass dein geschilderter Schlafrhythmus gesünder ist, als hier und da mal eigentlich völlig harmloses Baldrian einzunehmen?
Hab ich nicht behauptet. Mir gefällt nur der Gedanke nicht, im Endeffekt abhängig von irgendwelchen Pillen zu sein.
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Alt 06.07.2012, 04:14   #11
Naikan
Knöchelbruch
 
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Zitat:
Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Hab ich nicht behauptet. Mir gefällt nur der Gedanke nicht, im Endeffekt abhängig von irgendwelchen Pillen zu sein.
Dir ist schon klar das es hier um Baldrian geht ? Nimm ihn halt als Tee. Dauert dann ein paar Tage bis sich der Körper daran gewöhnt hat aber er wirkt dann wie ein Schlafmittel.
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Alt 06.07.2012, 10:13   #12
Kliqer
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Beiträge: 19.490
Zitat:
Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Hab ich nicht behauptet. Mir gefällt nur der Gedanke nicht, im Endeffekt abhängig von irgendwelchen Pillen zu sein.
Es gibt "Pillen" und es gibt "Pillen". ;-)

Das hier scheint wieder einer der klassischen Cookie Man-Fälle, von "Ich stehe mir selbst im Weg" zu sein. Deine Schlafgewohnheiten hören sich grausam an und könnten entweder mit ein Grund oder eben Symptom deiner sonstigen Probleme sein und dann verweigerst du dich einem harmlosen, pflanzlichen Präparat, dass die Besserung verschaffen könnte, weil du "nicht von Pollen abhängig sein möchtest"? Naikan sagte es schon: Dann trink' ihn als Tee. Du hast kein Problem von Cola abhängig zu sein, weil dir alles andere nicht schmeckt und du im Supermarkt nicht an ihr vorbeigehen kannst, aber wenn es um etwas geht, dass dir helfen könnte, spielt sowas auf einmal eine Rolle? Merkwürdig.

Ich persönlich schlafe ganz gerne, würde aber gerne mit weniger Schlaf auskommen. Wenn ich zeitweise mal früh morgens raus muss, ist das schon eine arge Qual, vor allem während der Wintermonate. Das würde ich gerne ändern bzw. verbessern, habe mich aber noch nie wirklich mit dem "wie" beschäftigt, vor allem, da es während meiner Studienzeit, die ja noch andauernd, nie ein wirkliches Problem war. ;-)

Ansonsten habe ich keinen recht tiefen Schlaf. Zumindest glaube ich das. Wenn jemand neben mir steht und mich anschaut, werde ich bereits wach. Auch wache ich pro Nacht (un)gerne das ein ums andere Mal wach.
__________________
#1: Wenn du Cobalt brauchst und es ist nirgendwo Cobalt aufzutreiben; dann ist alles andere sinnlos.

#2: Rollkragenpullover zu tragen, fühlt sich an, als würde ein sehr schwacher Mensch versuchen dich zu erwürgen.
Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 11:25   #13
Face
Administrator
 
Registriert seit: 29.03.2001
Ort: Österreich
Beiträge: 24.730
Die Zeit die der Schlaf in Anspruch nimmt, empfinde ich als gestohlen, auch wenn das Schlafen selbst gut tut. Wobei ich noch in der glücklichen Situation bin, dass mein Körper wenig Schlaf braucht damit ich topfit bin. Denke das merkt man auch an meiner Tickertätigkeit Schlafe auch wie ein Baby und vor allem sehr rasch ein (das wiederum denke ich liegt daran dass ich komplett abschalten kann und generell ein sorgenfreies und positives Leben führe). Ich schlafe pro Nacht zwischen 4 und 6 Stunden (meistens um die 5), am Wochenende gelegentlich etwas länger (6-7h). Reicht seit vielen Jahren aus.

Ich fände nach wie vor den polyphasen Schlaf (den fast alle Lebewesen außer dem Menschen pflegen) interessant, ist allerdings nicht mit einem normalen Tagesablauf, den unsere Gesellschaft fordert, kompatibel.

Was allen "Geräderten" helfen könnte, wäre ein Schlafphasenwecker. Ich habe einige Zeit nur die Billigvariante des Smartphones benutzt und war davon schon begeistert. Der Wecker weckt einen aus der leichten Schlafphase wenn man beinahe wach ist (wird durch die Überwachung der Bewegung registriert) innerhalb eines Zeitfensters auf. Dadurch ist man zwar teilweise um eine halbe Stunde früher auf als man spätestens plant, aber die Fitness ist definitiv höher.
__________________
"Wenn DU wenig Selbstvertrauen hast und jemanden siehst, der offensichtlich mehr hat als DU, hältst DU ihn für einen arroganten, selbstverliebten Wichser.
Sag mir ehrlich, wer glaubst DU hat das Problem?"

Geändert von Face (06.07.2012 um 12:36 Uhr).
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Alt 06.07.2012, 11:53   #14
Der_Wrestling_Fan
ECW
 
Registriert seit: 30.04.2007
Beiträge: 6.469
So einen Wecker sollte ich mal ausprobieren; wenn ich nämlich aus der Tiefschlafphase geweckt werde, bin ich oft für ein oder zwei Stunden ziemlich schlapp drauf o.o
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Alt 06.07.2012, 12:21   #15
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Ort: Köln
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Zitat:
Zitat von Der_Wrestling_Fan Beitrag anzeigen
Also meine Meinung zum Schlaf lässt sich ganz gut in einem Lied ausdrücken

http://www.youtube.com/watch?v=5FoGvZvjOSE
ZUSTIMMUNG!!!

Antworten:
- Ich schlafe so um die 6-7 Stunden und danach bin ich ausgeschlafen. Das 'schlimmste' waren 17 Stunden Schlaf am Stück. Das war allerdings bei der Bundeswehr und vor dem 17-Stunden-Schlaf hatte ich 42 Stunden keinen Schlaf während einer Übung mit Objektschutz, Feuergefechten, ständige Alarmbereitschaft usw. . Aber alles in allem 6-7 Stunden reichen mir aus.

- Da eine kleine Schlafstörung bei mir locker ein Mal in der Woche vorkommt, weil ich entweder 'zu k.o. zum Einfschlafen bin' oder mir zuviel Gedanken durch den Kopf fliegen, schnapp ich mir einen ganz bestimmten schönen Wälzer, denn ich 1.) zwar interessant, aber 2.) so ermüdend finde, dass ich ihn nach wenigen Seiten weglege und von meinem Gehirn praktisch zum Schlaf gezwungen werde. Insofern ist es zwar eine klitzekleine Schlafstörung, die allerdings durch das Buch schnell behoben wird.

- Als 8- und dann als 10jähriger war ich im Krankenhaus. Die ersten Tage habe ich hauptsächlich nur gepennt, was aber an der Narkose lag. Dann im normalen Krankenzimmer habe ich nur nachts geschlafen und meine Bettnachbarn haben mich nicht gestört; es waren auch Kinder, wie es in einem Kinderkrankenhaus so üblich ist. Insofern kann ich die Frage wohl nicht beantworten, denn seit 16 Jahren musste ich kein Krankenhaus länger als ein paar Stunden von innen 'ertragen'.

- Ausreden für zu wenig Schlaf? Hmmm, Alkohol trinke ich keinen mehr, also fällt das schon mal weg. MIST! Meine Hauptausrede ist mir flöten gegangen.
Wrestling ist bei mir ein eindeutiger Grund für zu wenig Schlaf! Verdammtes RAW, verflucht seiest du Impact, hinfort mit euch, gottlose PPVs. Aber was diesen in der Arbeitswoche verlorenen Schlaf angeht, hole ich den am Wochenende nach. Dann wird eben nur am Freitag oder am Samstag was gemacht und der jeweils andere Tag wird entweder komplett verpennt oder es wird was ruhiges.
Zu wenig Schlaf ist bei mir also nur täglich zu messen, aber über eine Woche verteilt komme ich wieder auf die 6-7 Stunden täglich.
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The Lowbrows /w Lita - Every day on Genickbruch!
CM Punkomaniac - Eine Lebensform, die ohne das BoardHell gar nicht vorstellbar wäre.

Im Eishockey weiß er Bescheid, drum hege ich so großen Neid!
Auch Fußball ist sein Fachgebiet, deshalb dieses Lobeslied: Gooooo Pat! (owned by Pat)

Geändert von CM Punkomaniac (06.07.2012 um 12:22 Uhr).
CM Punkomaniac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 12:22   #16
Der Zerquetscher
ECW
 
Registriert seit: 20.05.2002
Ort: Preußen
Beiträge: 5.322
Ich brauche gefühlt ebenfalls nicht so viel Schlaf. 6,5-7 Stunden reichen mir völlig. Ich schlafe sehr gern, da ich sehr viel träume bzw. sehr oft meine Träume noch weiß. Alpträume habe ich seit Kindheitstagen nicht mehr gehabt, weshalb ich mich jeden Morgen über meine Träume freue.

Ich schlafe recht schnell ein und erhole mich - trotz ein/zweimaligen Aufwachens in den Morgenstunden - nachts hervorragend.

Wie schon oben Face würde ich sagen, dass ich deshalb so gut schlafe, weil ich mit beiden Beinen im Leben auf dem Boden stehe, eiskalter Realist bin und um mich herum im Alltag alles passt.

Früher habe ich mir sogar den Wecker gestellt, damit er mich mitten in der Nacht weckt, ich ihn ausschalten kann und ein Minütchen bewusst (!) die schöne Nachtruhe genießen kann. Dafür haben mich meine stets verschlafenen Kollegen für halb verrückt erklärt.
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Die Makedonen waren an Kämpfe mit Griechen und Illyrern gewohnt und hatten durch Speere, Pfeile und gelegentlich auch Lanzen verursachte Wunden gesehen. Jetzt aber sahen sie Körper, die der gladius Hispaniensis verstümmelt hatte, Arme abgehackt mitsamt der Schulter, Köpfe glatt durch den Hals vom Rumpf getrennt, bloßliegende Eingeweide und andere abstoßende Wunden - in Panik begriffen sie, mit was für Menschen und Waffen sie es nun zu tun hatten. Livius, Römische Geschichte 31,34,4-5
Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 14:44   #17
Gazelle
Schädelbasisbruch
 
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Ort: Neumünster
Beiträge: 2.194
Ich brauche eigentlich relativ viel Schlaf, den ich aber leider nie bekomme. Alltags fällt es mir morgens trotz mindestens 7 Stunden Schlaf oft schwer aufzustehen. Ich bin schon immer Langschläfer gewesen, wenn ich von einem Wecker oder sonstigen Dingen geweckt werde und zum Aufstehen genötigt werde, habe ich so gut wie immer Probleme mit dem Aufstehen. Heute bin ich ganz enspannt nach guten 9 Stunden Schlaf von allein aufgewacht und es ging mir großartig. Alltags müsste ich dafür aber schon vor 22 Uhr ins Bett gehen und das schaffe ich einfach nicht. Auch wenn ich es versuchen würde, könnte ich wohl nicht einschlafen. Vor 23 Uhr schlafe ich eh nicht ein.
Nachmittags schiebe ich manchmal noch ein kleines Nickerchen ein für etwa 45 Minuten, wenn ich frei habe. Manchmal überfällt mich die Müdigkeit dann einfach (besonders gegen Ende der Woche) und ich penne vor dem Fernseher ein, ist mir sogar schonmal vor dem PC passiert. Aber ich wache immer spätestens nach einer Stunde von alleine auf und fühle mich besser.
Das Problem ist eigentlich gar nicht die Fitness den ganzen Tag über, sondern das Aufstehen an sich. Ich habe vor 2 Wochen ungefähr 3 Stunden geschlafen mit einigen Unterbrechungen und am Tag darauf habe ich mich normal gefühlt. In der Superbowl-Nacht dieses Jahr habe ich 2 Stunden geschlafen und nach dem Aufstehen habe ich erstmal 1 1/2 Stunden Sport getrieben ohne irgendwelche Probleme. Vor etwa 2 Jahren habe ich das wichtigste Spiel der Saison mit ungefähr 4 Stunden Schlaf bestritten und meinen Kasten sauber gehalten und wir haben 1:0 gewonnen. Es macht bei mir kaum einen Unterschied aus, ob ich 3 oder 7 Stunden schlafe. Müde bin ich natürlich, aber meiner Laune oder meinem Befinden schadet es nicht.
Und wenn ich wie heute den ganzen Morgen verschlafe, ist das ja auch nicht schön.
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Manchmal zieht man auch mit einem Aussichtslos den Hauptgewinn
Gazelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2012, 15:32   #18
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
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Zitat von Kliqer Beitrag anzeigen
Es gibt "Pillen" und es gibt "Pillen". ;-)

Das hier scheint wieder einer der klassischen Cookie Man-Fälle, von "Ich stehe mir selbst im Weg" zu sein. Deine Schlafgewohnheiten hören sich grausam an und könnten entweder mit ein Grund oder eben Symptom deiner sonstigen Probleme sein und dann verweigerst du dich einem harmlosen, pflanzlichen Präparat, dass die Besserung verschaffen könnte, weil du "nicht von Pollen abhängig sein möchtest"? Naikan sagte es schon: Dann trink' ihn als Tee. Du hast kein Problem von Cola abhängig zu sein, weil dir alles andere nicht schmeckt und du im Supermarkt nicht an ihr vorbeigehen kannst, aber wenn es um etwas geht, dass dir helfen könnte, spielt sowas auf einmal eine Rolle? Merkwürdig.
Hey, das mit der Cola versuche ich seit ner ganzen Weile, auf Biegen und Brechen zu ändern. Gelingt nur teilweise, da ich momentan auf den Zero-Varianten rumtue.

Und ich habe durchaus ein Problem, von Cola "abhängig" zu sein. Es ist nur unfassbar schwer, da etwas gegen zu tun, wenn man für den Einkauf zuständig ist.

Zurück zum Thema: Dieser Schlafphasenwecker wäre ja ne spannende Sache, weil ich auch vermute, dass ich sozusagen falsch geweckt werde.
Ich habe mal von der Faustregel gehört, das Vielfache von 4 (oder 3?) Stunden soll man schlafen, dann steht man ganz gut auf. Demnach dürfte ich grundsätzlich aus dem Tiefschlaf gerissen werden
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Alt 06.07.2012, 16:03   #19
Naikan
Knöchelbruch
 
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Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Hey, das mit der Cola versuche ich seit ner ganzen Weile, auf Biegen und Brechen zu ändern. Gelingt nur teilweise, da ich momentan auf den Zero-Varianten rumtue.

Und ich habe durchaus ein Problem, von Cola "abhängig" zu sein. Es ist nur unfassbar schwer, da etwas gegen zu tun, wenn man für den Einkauf zuständig ist.
Soll das ein Scherz sein ?
Gerade wenn du doch die Kontrolle über den Wocheneinkauf hast sollte es doch ein leichtes sein. Kauf beim nächsten Einkauf einfach mal Tee. Ich habe mir angewöhnt morgens im Büro eine große Kanne Tee zu kochen und diese über den Tag verteilt zu trinken. Es gibt Tee in so vielen Sorten da ist für jeden was dabei. Du kannst ja Früchtetee nehmen. Die sind auch von sich aus ein wenig süß. Wer nur Cola säuft muss ja auf Dauer schlecht schlafen bei dem ganzen Zucker. Oder steig um auf Fruchtsäfte. Die kannst du dir dann wunderbar mit Mineralwasser als Schorle mischen. Oder einfach den Saft einer Zitrone in einen Liter Mineralwasser geben.
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Alt 06.07.2012, 16:39   #20
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
Soll das ein Scherz sein ?
Gerade wenn du doch die Kontrolle über den Wocheneinkauf hast sollte es doch ein leichtes sein. Kauf beim nächsten Einkauf einfach mal Tee. Ich habe mir angewöhnt morgens im Büro eine große Kanne Tee zu kochen und diese über den Tag verteilt zu trinken. Es gibt Tee in so vielen Sorten da ist für jeden was dabei. Du kannst ja Früchtetee nehmen. Die sind auch von sich aus ein wenig süß. Wer nur Cola säuft muss ja auf Dauer schlecht schlafen bei dem ganzen Zucker. Oder steig um auf Fruchtsäfte. Die kannst du dir dann wunderbar mit Mineralwasser als Schorle mischen. Oder einfach den Saft einer Zitrone in einen Liter Mineralwasser geben.
Ich versuche mehrfach, Tee oder Wasser zu trinken (da nehme ich mir zum Beispiel vor, die 1,5 Liter Kanne Tee an diesem Tag zu trinken), aber wenn ich das mache, schraubt sich "wundersamerweise" mein Getränkeverbrauch auf nen halben Liter für diesen Tag. Im Ernst, ich trinek dann zwei Tassen, und das reicht mir dann, und ich bin mir nicht sicher, was das dann werden soll.
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Alt 06.07.2012, 17:16   #21
Naikan
Knöchelbruch
 
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Zitat:
Zitat von Cookie Man Beitrag anzeigen
Ich versuche mehrfach, Tee oder Wasser zu trinken (da nehme ich mir zum Beispiel vor, die 1,5 Liter Kanne Tee an diesem Tag zu trinken), aber wenn ich das mache, schraubt sich "wundersamerweise" mein Getränkeverbrauch auf nen halben Liter für diesen Tag. Im Ernst, ich trinek dann zwei Tassen, und das reicht mir dann, und ich bin mir nicht sicher, was das dann werden soll.
So wundersam ist das nicht und das sollte dir auch klar sein. Wenn du diese zwei Tassen dann getrunken hast trinkst du den Rest des Tages nichts mehr ? Oder verteilst du diese beiden Tassen auf den Tag ?
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Alt 06.07.2012, 17:27   #22
Cookie Man
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
So wundersam ist das nicht und das sollte dir auch klar sein. Wenn du diese zwei Tassen dann getrunken hast trinkst du den Rest des Tages nichts mehr ? Oder verteilst du diese beiden Tassen auf den Tag ?
Die trinke ich relativ schnell hintereinander (ungefähr eine Stunde ist dazwischen).
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Alt 06.07.2012, 18:09   #23
Miss Socko
Moderator
 
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Ich versuche, ca. 6 Stunden zu schlafen, denn das ist der Zeitraum, bei dem ich das Gefühl habe, "ausreichend" und trotzdem nicht zuviel zu schlafen - bin da nämlich derselben Ansicht wie Face , außerdem fühle ich mich immer schlapp, wenn ich scheinbar zuviel schlafe. Aber danke an Akaone für die detaillierte Erklärung der Schlafphasen, vielleicht wache ich tatsächlich in der falschen Phase auf.

Prinzipiell schlafe ich recht gut, auch wenn ich rhythmusbedingt hin und wieder Einschlafschwierigkeiten habe. Vor einigen Wochen hat sich mein Tagesplan geändert mit dem Effekt, daß ich nicht mehr (wie vorher) jeden Tag um 6.00 aufstehen muß. Das ist für mich eine mittlere Katastrophe , denn ich bin von Natur eher eine Nachteule. Jetzt hatte ich mich endlich diszipliniert und umgewöhnt, zu einer normalen Uhrzeit schlafenzugehen und aufzustehen, und jetzt das! Jetzt bin ich wieder auf "Square One", sozusagen.

Einschlafprobleme habe ich außerdem auch, wenn ich Sorgen habe, und/oder wenn mich Sachen besonders beschäftigen (die letzten paar Wochen waren gemütsmäßig nicht so toll, weswegen ich teilweise auch verheerend geschlafen habe).

"Hilfsmittel" verwende ich auch, allerdings nur natürliche, legale Drogen. Kaffee trinke ich regelmäßig, auch am Abend, der macht mir normalerweise nichts aus. Allerdings lasse ich ihn weg, wenn ich wirklich unbedingt zeitgerecht einschlafen muß. Ansonsten trinke ich fast regelmäßig abends eine Flasche Bier, auf die schlummere ich auch recht gut ein . Im Winter (momentan ist es zu heiß dafür, da trinke ich das nur in extremen Ausnahmefällen, wenn ich wirklich schon verzweifelt bin) mache ich mir jeden Abend ein Häferl Fenchel- oder Kräutertee (mein "Schlafgut-Tee", sag ich immer). Das hilft auch.

So... witzig... das ist das Stichwort, ich muß nämlich in 5 Stunden aufstehen (mach morgen einen Ausflug ). Also gute Nacht, allerseits!
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Alt 07.07.2012, 08:51   #24
The great Fozzy
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 2.962
Ich schlafe gerne und gerne viel. 7 Stunden reichen (in der Woche wird es auch meist nicht mehr), 8 sind besser und am Wochenende können es auch mal 10 werden.
Einschlafprobleme habe ich selten und wenn dann nur im Sommer. Ich habe es im Schlafzimmer gerne kalt und wenn es nachts noch über 20 Grad hat, stört mich das doch sehr beim Einschlafen. Wenn ich an solchen Tagen dann mit wenig Schlaf auskommen muss, ist den ganzen Tag nichts mit mir anzufangen und ich würde mich am liebsten krank melden.
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Fatal ist mir das Lumpenpack
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau
mit allen seinen Geschwüren.
Heinrich Heine
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Alt 08.07.2012, 18:19   #25
Miss Socko
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Achja, was ich ganz vergessen habe in meinem vorigen Posting: Wie ist das eigentlich mit Mittagsschlaf bei euch? Das ist ja leider in Mitteleuropa nicht wirklich üblich, ich habe das während meines Jobs bei den Taiwanesen in Wien aber sehr genossen, nachdem ich mich einmal daran gewöhnt hatte.

Taiwanesen schlafen nämlich gerne, wenn sie die Möglichkeit haben, und v.a. Mittagsschläfchen sind sehr üblich. Die Kinder werden in der Schule schon von klein auf darauf gedrillt, nach dem Mittagessen ein bißchen zu schlafen - und das geben Taiwanesen dann nicht wieder auf. Wenn sie z.B. im Büro ihr Mittagessen fertiggegessen haben, dann schlafen sie einfach an ihrem Arbeitsplatz ein - manche auf ein paar aufgestapelten Ordnern, manche haben ein Feldbett oder Sofa im Büro (je nach Bürogröße), manche am Boden... Ist ziemlich witzig.

Ich habe mir das damals auch angewöhnt, nach dem Essen ein bisserl zu dösen (ca. 15-20 Minuten, einfach mit einem Polster auf dem Schreibtisch) und habe festgestellt, daß der Nachmittag damit wirklich leichter geht.

Leider komme ich hier in Taiwan nun nicht mehr dazu, was ich irgendwie bizarr finde. Nur am Wochenende (heute z.B.) lege ich mich nach dem Mittagessen kurz hin, wenn es sich ergibt.

Edit: Hier sind ein paar Hammer-Photos. Am ärgsten finde ich es immer, wenn sie einfach auf der Straße schlafen. Letztens habe ich vom Bus aus einen Mann liegen gesehen und hab total den Schreck bekommen, ich dachte, da ist irgendwas passiert! Dabei hat sich der Kerl einfach an die Gehsteigkante angekuschelt. Sehr irre...

Geändert von Miss Socko (08.07.2012 um 18:24 Uhr).
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