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Seit Anfang April 2008 haben die User von Genickbruch die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Wrestlern und Veranstaltungen im Biografie- und Veranstaltungsarchiv mitzuteilen und Noten zu vergeben. Seitdem wurden 22.687 Kommentare abgegeben und 290.842 Zensuren verteilt. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht über alles, was Genickbruchs Meinungsmacher verzapft haben.
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E20B
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| Meinungsbilanz | E20B schrieb 44 Wortkommentare. | | Boardhell | E20B schrieb 18 Beiträge in Genickbruchs Diskussionsforum, dem Boardhell. |
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Notenspiegel
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Note 1
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Note 2
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Schnitt
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| Wrestler | 22 | 23 | 16 | 4 | 6 | 2 | 2.38 | | Tag Teams | 6 | 5 | 2 | 3 | 0 | 0 | 2.13 | | Stables | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.00 |
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Meinungsliste
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E20B 22.08.2012 1:44 Uhr | Ryback | Ich finde es unheimlich interessant, wie die Zeit das Bild von Menschen verändern kann. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo Goldberg für die breite Masse das niedrigste an wrestlerischem Niveau war, das man auf dem Erdenrund finden konnte. Und heute... Heute lässt man einen Mann im gleichen Stil antreten, zerreißt diesen und hebt den Charakterursprung in den Himmel. Da wird praktisch die Fackel weiter gereicht. Ich schätze, sollte Ryback ähnlich erfolgreich werden wie seinerzeit Goldberg und in zehn Jahren wieder ein Nachfolger auftreten, wird das Spiel wohl von vorn losgehen, diesmal aber mit Ryback als strahlender Held in den Erinnerungen derjenigen, die ihn früher zerrisssen haben.
Mal ehrlich, weder die Charakterdarstellung von Goldberg noch die von Ryback sind berrauschend. Was früher deplatziert war, ist es heute noch immer. Trotzdem muss man dem Ryback-Charakter zu gute halten, dass er noch am Anfang steht. Wenn man will und es lange genug durchhält, wird sich Reeves durchsetzen und im Main Event stehen können. Ob man das nun gut findet oder nicht, mag dahingestellt sein. Ich habe allerdings in den letzten Jahren viel schlimmere Leute ganz oben gesehen. Angefangen bei The Miz, über Jack Swagger hin bis Dolph Ziggler. Warum nicht also auch einen Ryback? Wieviel mehr kaputt machen kann WWE nicht mehr. Zumal WWE eh langsam in Zugzwang kommt. Man kann die Liga nicht ewig mit den alten Hasen aufrecht erhalten. Irgendwann müssen Leute her, die das Potential entwickeln, Zugpferde sein zu können. Und so wie es im Moment aussieht, könnte Ryback so jemand sein. Die Leute, vor allem die Amis, fangen an ihn zu mögen. Gebt ihm Zeit und er wird nen Draw. Ansonsten haben wir wieder einen nichtssagenden Midcarder mehr. | |
E20B 10.06.2012 4:32 Uhr vergab Note 3 | Brutus Beefcake | @Thomas1974 Ja und? Das ist doch ein ehrlicher Job. Besser als irgendwelche krummen Dinger zu drehen, wie einige seiner Wrestling-Kollegen. Obendrein war er nie ein Großverdiener, egal bei welcher Liga er angestellt war. Es ist ja nun auch eine bekannte Tatsache, dass er nur aufgrund seiner freundschaftlichen Verbindung zu Hogan solche Festanstellungen bei diversen Ligen erhielt. Trotzdem muss ich sagen, dass Beefcake immer ein solider Wrestler war. Er war technisch nicht der Beste und auch als Actor war er nie herausragend, aber er war in allem was er tat auch nicht schlecht. Ich selbst benote ihn mit einer Drei, da er in meinen Augen positiv im Mittelfeld anzusiedeln ist. | |
E20B 08.04.2012 11:59 Uhr vergab Note 6 | Brock Lesnar | | Es ist interessant zu sehen, dass er genauso gehypt wird, wie vor 9 Jahren und ihm die Mehrheit der Fans zu Füßen liegt. Mal gucken, wie lange es dauert, bis das Blatt sich wieder wendet, weil Brock Lesnar das alles wieder zu Kopf steigt und er von heute auf morgen weg ist. Bin echt gespannt, wann wir das zu sehen bekommen. | |
E20B 10.01.2012 22:12 Uhr Editiert: 10.01.12 22:14 vergab Note 2 | Christian | | Guter Wrestler | |
E20B 14.03.2011 2:18 Uhr vergab Note 1 | Trish Stratus | | Trish Stratus ist mit Abstand eine der besten Diven, die jemals bei WWE in das Seilgeviert getreten ist. Ich bin heute noch über ihre Entwicklung verblüfft. Vom "Boxenluder" an der Seite von Test und Albert hin zur mehrfachen, gefeierten Womens Champion. Sie war auch in mehreren sehr guten Storylines involviert bzw. Hauptakteurin. Ich erinnere da an die Vince - Steph - SL, wo sie das Liebchen für Vince gemimt hat oder die Story gegen die verrückte, stalkende Mickie James. Beides Storylines, die ihr auf ihrem Weg sicher geholfen haben. Ich kann mich ganz im Allgemeinen nicht für das Women's Wrestling von WWE begeistern, aber Trish ist mit Sicherheit eines der ganz wenigen Highlights. | |
E20B 13.03.2011 22:34 Uhr vergab Note 6 | Thumbtack Jack | Also ich muss vorab sagen, dass ich Deathmatch-Wrestling grundsätzlich verurteile. Das ist eine Abart dieses Sports, der in meinen Augen jede Menge Kritik verdient. Allem Voran das mutwillige Beibringen so schwerer Wunden wie es nur geht und so viel Blut zu vergießen, wie nur möglich. Jetzt zu Thumbtack Jack: Dass er ein (deutscher) Vorreiter dieser Abart ist, spricht in meinen Augen für sich. Er hat seinen Notenschnitt in meinen Augen nicht verdient und gehört eigentlich juristisch verfolgt, denn in Deutschland ist Suizid noch immer einer Straftat und jedes Mal wenn er in den Ring zu einem Deathmatch getreten ist, hat er damit rechnen müssen, sein Leben auszuhauchen. Dass er nun noch ein Buch auf den Markt bringt, dessen Einband seine Narben zeigt, als wäre das nicht sein eigener Verdienst, ist schlichtweg lächerlich. Ich kann jedem nur raten, sich zu überlegen, ob er als Wrestlingfan nicht etwas falsch verstanden hat, wenn er diese Abart und seine Protagonisten vergöttert. | |
E20B 13.03.2011 13:25 Uhr vergab Note 1 | Jinsei Shinzaki | | Also Jinsei Shinzaki steht für mich auf einer Stufe mit Keiji Mutoh. Er hat fantastische Fähigkeiten und ein natürliches Charisma, soweit man das für einen Japaner beurteilen kann. Natürlich ist er auch mir zu aller erst als Hakushi bei der damaligen WWF aufgefallen und schon dort konnte man ansatzweise sehen, zu was er fähig ist. Sein Handspring Elbow oder der Seiltanz waren ja damals schon spektakulär. Ich habe mir dann immer wieder Match bei Michinoku Pro angesehen und habe dort auch grandioses Mat- und Suplex-Wrestling sehen können. Er ist ein Total Package, was die Fähigkeiten anbelangt. Am Mikrophon kann ich ihn nicht beurteilen, weil ich ihn nie auch nur ein Wort haben sagen hören, was aber auch nicht zwingend notwendig ist, denn sein Gimmick benötigt keine Worte. Sein Körperbau ist sicher ebenfalls ein herausstechendes Merkmal. Er ist normal groß und relativ muskulös gebaut, womit er sich von der Masse der Puroresu in dieser Gewichtsklasse abhebt. Von mir gibt es definitiv eine Eins. | |
E20B 13.03.2011 13:17 Uhr vergab Note 2 | Yoshi Tatsu | | Er ist wieder ein mal ein Paradebeispiel dafür, dass die WWE-Writer Puroresu-Wrestler offensichtlich nicht ernst nehmen WOLLEN. Man muss sich nur Namen und Theme ansehen und weiß, woran Yamamoto bei WWE ist. Es ist eine Schande, wie japanische Wrestler bei WWE immer wieder unter Wert verkauft werden und dass WWE daraus offensichtlich nicht lernt. Ich habe Yamamoto eine 2 gegeben, weil sein In-Ring-Stil sehr unterhaltsam ist, ohne aufgesetzt zu wirken. Er hat alle Fähigkeiten die ein Mann seiner Gewichtsklasse mitbringen sollte. Ich würde ihm nur ein ernsthafteres Gimmick wünschen und sinnvolleren Einsatz. | |
E20B 12.03.2011 0:08 Uhr vergab Note 1 | Ted DiBiase | | Ich habe eine ganz besondere Erinnerung an Ted DiBiase. Dafür muss ich etwas mehr ausholen. Ich bin im Osten Deutschlands geboren und wie es nun mal so war, wurden meine Eltern kurz nach der Wende arbeitslos. Uns ging es nicht besonders gut, kamen gerade so über die Runden. 1992 sah dann den SummerSlam im Wembley Stadion. Das war auch die Zeit, wo im Fernsehen das Leben der Reichen via Sendungen wie Dallas dargestellt wurden. Ich habe mir damals als Kind vorgestellt, dass in den USA die Straßen mit Gold gepflastert sind und ähnliches. Als ich dann Money Inc. beim SummerSlam kommen sah, haben die mich sofort verzaubert. Sie strahlten diese Finanzmacht aus, man sah ihnen den Reichtum an und haben mich als Kind träumen lassen. Obwohl die Fans gebuht haben, hat mich Money Inc. und ganz besonders Ted DiBiase fasziniert. Vom wrestlerischen her waren sie anständige Mat-Wrestler, von der Gimmickdarstellung unübertroffen. Ich vermisse die Zeiten, wo man noch träumen konnte. | |
E20B 08.03.2011 14:55 Uhr | The Miz | | Ich habe Mike Mizanin seit seinem Tough Enough-Auftritt mitverfolgt und ja, er hat sich stetig gesteigert, keine Frage. Aber als World Champion kann ich ihn nicht ernst nehmen. Er hat sicher Charisma und auch am Mikrophon macht er eine ziemlich gute Figur, aber ich kaufe ihm seinen Championstatus einfach nicht ab, genauso wenig wie Dolph Ziggler und Jack Swagger seiner Zeit. Sie alle sind ganz passable Wrestler mit ner gewissen Ausstrahlung, die aber bei weitem nicht ausreicht, um einen Titelrun zu rechtfertigen. In meinen Augen eine absolute Fehleinschätzung der WWE. Miz (und auch Ziggler) haben im Augenblick den Vorteil, dass sie auf einer der selbsttragenden Meinungswellen der Fans schwimmen und daher das Glück haben, bei WWE den Titel tragen zu dürfen, aber der Hype wird bald wieder nachlassen, wenn wirkliche Größen in den Vordergrund rücken. Ich hätte an seiner Stelle eher einen David Hart-Smith gepusht. Das wäre meiner Meinung nach die bessere und vor allem konstantere Wahl gewesen. | |
E20B 07.03.2011 14:47 Uhr vergab Note 4 | Sting | | @CanadianDestroyer: Ich denke, es ist ein Unterschied, ob ein Mann mit den Ausmaßen eines British Bulldog einen Frankensteiner zeigt oder ob ein Mann mit den Ausmaßen eines Sting eine Avalanche (Stingers Splash) zeigt. Ich glaube auch, dass der British Bulldog für diesen Vergleich nicht angemessen ist. Bulldog war Wrestlingtechnisch ein absolutes Paket, es gab nichts, was er nicht konnte, wenn man vom Highflying absieht. Bei Sting sieht das etwas anders aus, wie ich es bereits geschrieben habe. Ich möchte aber noch mal betonen, dass ich Sting nicht für einen schlechten Wrestler als solches halte. Er hat das gezeigt, was er innerhalb seines Gimmicks zeigen konnte. Dass das nicht wahnsinnig viel war ist leider aber eben leider nicht nur auf das Gimmick zurückzuführen, sondern auch auf seine Fähigkeiten. Obendrein sehe ich da auch einen gewissen Generationenunterschied. Was der Bulldog in den 90er Jahren zeigte war die Spitze der wrestlerischen Fähigkeit. Sting, der 10 Jahre später seine Crow-Zeit hatte, hatte sich schlichtweg nicht fortentwickelt. Natürlich kann man mir subjektivität vorwerfen, davon kann ich mich nicht freisprechen. Aber welcher echte Fan kann das schon? | |
E20B 06.03.2011 23:47 Uhr vergab Note 4 | Sting | | Meine Meinung zu Sting dürfte in mancher Hinsicht von der der Meisten Meinungsmacher abweichen. Wrestlerisch halte ich ihn nur für mittelmaß. Er hat im Ring nie etwas herausragendes gezeigt. Für seine Statur hätte man erwarten können, dass er eine gute Technik in den Ring bringt, aber in Sachen Mat-, Submission- und Suplex-Wrestling war wenig zu sehen. Lediglich als Powerhouse hat er ein wenig zeigen können, was für einen Mann seiner Größe aber eher als unangebracht angesehen werden darf. Nun aber zu dem Positiven: Als Darsteller seines Gimmicks gebührt ihm Lob. Gut, dieses Crow-Gimmick ist nun nicht die Evolution in Sachen Writerfähigkeit, das ist man ja von WCW gewohnt. Anfänglich hielt ich gar nichts davon, einfach ein Gimmick von einem Spielfilm zu kopieren. Aber Steve Borden hat es dafür umso besser umgesetzt. Er ist in seinem Gimmick immer glaubwürdig gewesen und hat es sichtlich in sich aufgesogen. Ich habe Steve Borden mit der Note 4 bewertet, weil für mich die ledigliche Gimmick-Darstellung nicht ausreicht. Wichtig und Dreh- und Angelpunkt im Wrestling ist eben die In-Ring-Fähigkeit und die war für seine Ausmaße noch immer unterdurchschnittlich. | |
E20B 25.01.2011 16:44 Uhr | Lita | | Lita schwankte für mich immer zwischen absoluter Pro-Wrestlerin, aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Risikobereitschaft und dem typischen Eye Candy der WWE aufgrund ihrer mangelnden Fähigkeit auf das Publikum einzugehen. Am Mikrophon hat sie praktisch keine vorhandenen Skills und Interaktionen mit Fans sind so selten wie ein vierblättriges Kleeblatt. Allein ihr Äußeres hat sie von den meisten Diven bei WWE abgehoben und wirklich aufmerksam wurde man erst durch die privat beeinflusste Geschichte um Matt Hardy und Edge. In diesem Moment hat sie sich auch privat für die Fans ins Aus gestellt. Die WWE hat es verstanden, den Haken wieder zurück zum Business zu schlagen. Wäre das nicht gelungen, wäre Lita wohl deutlich früher weg gewesen. Aber um ihr trotzallem die Ehre zu geben, die sie verdient, muss man schon sagen, dass sie im Business irgendwie fehlt. Derzeit hat WWE ja nur Beth Phoenix, die wirklich was gutes im Ring auf die Beine stellt. Da wäre eine Lita eine echte Bereicherung. | |
E20B 08.12.2008 4:56 Uhr | Rey Mysterio | | Rey Mysterio Jr. hat zum ersten Mal bei WCW für wirkliches Aufsehen erregt. Seine Matches dort waren ein absoluter Eye Catcher und jeder Fan des Cruiserweight Wrestling konnte an ihm nicht vorbei sehen. Eines meiner absoluten Lieblingsmatches ist Rey vs. Ultimo Dragon von WCW. Ich weiß leider nicht mehr, bei welcher Show dieser Kampf statt fand. Aber beide Männer waren in der Lage alles aus sich herauszuholen und die Fans in Staunen zu versetzen. Und wenn man sich heute Rey Mysterio betrachtet, dann weiß man, dass er noch immer in der Lage ist, Dinge zu zeigen, die wir so nicht mehr finden werden im Wrestling. Ihm bei WWE seine Maske zurückzugeben war ein absolut richtiger Schritt der WWE. Nicht nur, dass man an Rey nun wieder richtig Geld verdient, sondern seine Maske repräsentiert einfach alles, was ihn ausmacht. Sie macht Rey noch ein mal ein kleines bisschen interessanter. Ich denke auch, dass es wichtig für das Wrestling im Allgemeinen war, dass ein mal ein geborener Cruiserweight Wrestler World Champion wurde. Sieht man sich die Champions vor und nach Rey an, wird man feststellen, dass zwar einige Leichtgewichte darunter waren, aber keiner von ihnen auch nur ähnliche Körpermaße aufwies wie Mysterio. Ich denke, seit dem Titelgewinn von Rey steht außer Frage, dass jeder der in der Lage ist sich entsprechend zu verkaufen, World Champion werden kann. | |
E20B 30.11.2008 2:21 Uhr | Davey Boy Smith | | Ich habe den British Bulldog geliebt. Egal ob an der Seite vom Dynamite Kid, in seiner Single-Face-Phase oder später im Tag Team als Heel mit Owen Hart. Er war schlichtweg einer der Besten und Begabtesten, die WWF damals hatte. Einige hier haben schon das klasse Match gegen Bret Hart 1992 im Wembley Stadium angesprochen. Für mich gab es aber ein anderes Highlight, eines, das ich sicher nie vergessen werde: Wie er es zustande brachte, einen Mann wie Sycho Sid sekundenlang, es kam einem vor wie eine halbe Ewigkeit im Vertical Suplex zu halten. Die immernse Stärke, gepaart mit der grandiosen Technik ist bis heute völlig einzigartig und nicht mehr wiederzufinden. Mit dem British Bulldog hatte man auch ein wundervolles Zugpferd für den englischen Markt. Es gab keine UK-Tour, bei der die Hallen nicht ausverkauft waren, wenn der British Bulldog angekündigt wurde. Ich erinnere mich auch an den Moment, wo der British Bulldog an der Seite von Lennox Lewis die Halle betrat. Die Arena stand Kopf und das zu recht. Ich vermisse ihn jedesmal, wenn ich von heutigen UK-Tours lese oder Männer mit beschränkten Fähigkeiten wie Batista oder Chris Masters sehe, die einen ähnlichen Körperbau aber wesentlich weniger Talent mitbringen. Ich vermisse die Zeit, wo man einen Kloß im Hals hatte, wenn nur sein Entrance gespielt wurde und er mit dem Union Jack die Halle betrat. Er hat für mich persönlich ein großes Loch in die Wrestlingwelt gerissen und ich sehne mich danach, ihn in der Hall of Fame so gewürdigt zu sehen, wie er es verdient. | |
E20B 28.11.2008 2:38 Uhr | The Hurricane | | Ich finde es schade, dass das Hurricane-Gimmick auf Kosten so einer einfallslosen Rolle eingestampft wurde. Jetzt wird man sagen können, dass das Hurricane-Gimmick keine Entwicklungschancen hatte, aber wenn man ehrlich ist muss man die Frage stellen, welche Entwicklungschancen Helms überhaupt noch hat. Er ist gut, ohne Frage und dass Cruiserweightwrestler auch World Champion werden können ist seit Rey Mysterio spätestens jedem klar. Allerdings hat Helms weder die Ausstrahlung noch die besonderen Fähigkeiten um sich so über die Masse herauszuheben, wie es Mysterio gelungen ist. Man wird Helms in Zukunft weiterhin in der Midcard sehen müssen. Mit Hurricane hatte man noch die Chance, einige kreative Storylines zu kreieren, ob nun Comedy oder etwas ernsthafter. Helms aber fehlt jegliche Zukunftsperspektive und sein Charakter wirkt schlichtweg langweilig. Ich sehe ihn nicht als Intercontinental- oder US-Champion. Hoffentlich irre ich mich. | |
E20B 27.11.2008 22:58 Uhr | Killer Kowalski | | Kowalski ist neben Stu Hart der wohl erfolgreichste und beste Wrestlingtrainer, den die amerikanische Wrestlingszene jemals hatte. Er profitierte von seinen großen Erfahrungen und war in der Lage, viele junge Talente zu inspirieren und von seinem Wissen teil zu haben. Er war ein ähnlich harter Trainer wie Stu Hart, was man seinen Schülern noch heute anmerkt. Der bekannteste aus seiner Schmiede dürfte wohl Triple H sein und niemand wird bestreiten können, dass Levesque ein harter Hund ist. Leider hat Kowalski nie den Bekanntheitsgrad für seine Schule erreichen können, wie es das Hart Dungeon hatte. Das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass er keine eigene Liga betrieb. Trotzdem hat der Killer dem Wrestling seinen Stempel aufgedrückt und dafür bleibt er unvergessen. Er ist zu Recht Mitglied der Hall of Fame. | |
E20B 27.11.2008 22:49 Uhr vergab Note 3 | Ron Simmons | Als Simmons bei WCW den World Title gewann, hätte man annehmen müssen, dass damit der Durchbruch der Schwarzen im Wrestling geschafft sei. Allerdings vergaß man dabei, dass WCW zu dieser Zeit lange nicht den Stellenwert einer WWF hatte und damit die Plattform fehlte, diesen Durchbruch zu propagieren. Es war abzusehen, dass Faarooq seinen Erfolg bei WWF nicht nachholen konnte. So musste man noch einige Jahre warten, bis mit The Rock ein Schwarzer World Champion bei WWF wurde. Dass die WCW frühzeitiger erkannt hat, dass man mit Afro-Amerikanern eine große Fangemeinde haben kann, schien recht bald vergessen zu sein. Ron Simmons selbst wurde tatsächlich auch eher durch seine Zeit in der NoD und den Acolytes/APA bekannt. Ich muss dazu sagen, dass mir selbst die Zeit in der APA am Besten gefallen hat. Eine Art Kopfgeldjäger mit dem Hang zum Spielen, Trinken und Rauchen war so genial und teilweise lustig inszeniert, dass man sie einfach lieben musste. Außerdem waren sie sich für 100%iger Fights und harte Brawls nicht zu schade. Nicht selten wurden Simmons und Layfield von Vince beauftragt, dem einen oder anderen Wrestler Respekt einzuprügeln. Betrachtet man sich die heutige Riege der Wrestler in der WWE wird man feststellen, dass es niemanden mehr gibt, der eine ähnliche Härte ausstrahlt, wie es Ron Simmons tut. Die neue Wrestlinggeneration ist die der Schönen und Reichen und eine menge Atmosphäre geht dadurch verloren. | |
E20B 27.11.2008 0:31 Uhr | Giant González | Jorge ist eigentlich ein Opfer seiner selbst. Er ist aufgrund seiner Größe für eine kurzfristige Attraktion gut und muss damit leben, dass niemand mehr von ihm erwartet, als eine beeindruckende Erscheinung zu sein. Dass er wrestlerisch unfähig ist liegt meiner Meinung nach einfach auch an der Anatomie, die ein so großer Körper mit sich bringt. Die Verletzungsanfälligkeit ist dermaßen groß, dass er schlecht beraten wäre, stark zu sellen. Jeder Sturz kann eine Verletzung an Knochen, Muskeln und Sehnen hervorrufen. Was also macht man mit einem solchen Mann? Was soll man ihm beibringen, wenn man befürchten muss, dass er sich bei jeder Aktion verletzen könnte? Schon an einem Mann wie Big Show konnte man häufig sehen, dass die Größe einem einen Streich spielen kann und er ist noch ein mal ein gutes Stück kleiner als Jorge Gonzáles. Trotzdem kann man dem Giant Gonzales zu gute halten, dass er ein unvergessener Teil des Wrestlings bleibt und man ihn immer mit WWF in Verbindung bringen wird. Seine Leistung ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass er es geschafft hat, vor der größten Wrestlingfangemeinde der Welt aufzutreten und das kann niemand ihm mehr nehmen. | |
E20B 21.11.2008 1:16 Uhr | FUNAKI | | Ich finde Funakis Schicksal bei WWE unheimlich traurig. Ein Mann der immer für seinen Arbeitgeber da war, ein tolles schauspielerisches Talent besitzt und eigentlich zu phänomenalen In-Ring-Leistungen fähig ist, sollte nicht so behandelt werden. Es ist leider die für Japaner typische Bescheidenheit, die ihn daran hindert, den Mund auf zu machen und mehr zu fordern. Er verkauft sich selbst unter Wert und merkt das wahrscheinlich gar nicht. Ich habe einige Fights bei Michinoku Pro von ihm gesehen und war verblüfft, dass das der gleiche Funaki sein sollte, wie der in der WWE. Würde man ihn lassen, könnte er mit einem Rey Mysterio Jr. gut mithalten können. Sprachbarriere und mangelnde Selbstachtung verhindert einen deutlichen Aufstieg. |
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