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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

7
Brock Lesnar
Reichte es vor zwölf Monaten nur zu Platz 28 unserer Liste, ergatterte sich das Biest beim Blick auf das Jahr 2017 wieder einen Platz in den Top 10. Lesnar gilt immer noch als DIE Attraktion von WWE und es reichten vierzehn Matches, um in unserer Beurteilung WWE-intern den dritten Platz zu belegen. Zum Vergleich: Roman Reigns bestritt (mindestens) 136 Kämpfe.

Im ersten Drittel 2017 war Lesnar schwer mit dem Rückkehrer Goldberg beschäftigt. Nachdem er von diesem bei der Survivor Series 2016 in knapp neunzig Sekunden abgefertigt wurde, sollte es im Januar im Royal Rumble Match die große Rache geben. Dies ging allerdings gründlich in die Hose, denn erneut wurde Lesnar von Goldberg vorgeführt und innerhalb weniger Sekunden eliminiert. Auch wenn bei WrestleMania mit Roman Reigns und The Undertaker zwei andere im letzten Match des Abends standen, galt Lesnar vs. Goldberg als DAS Moneymatch. Endlich gelang Lesnar die Revanche, er besiegte Goldberg mit dem F5 und gewann den WWE Universal Title, den er bis heute nicht mehr abgeben solte.

Nach Mania mussten sich die Fans über drei Monate gedulden, bis Lesnar seinen Title wieder aufs Spiel setzte. Bei "Great Balls of Fire" reichte am 9. Juli gegen Samoa Joe ein F5, um das Match zu gewinnen. Beim SummerSlam wurden Lesnar in einem 4-Way Match mit Roman Reigns, Braun Strowman und Samoa Joe gleich drei Schwergewichte vor die Nase gesetzt, doch auch diese über zwanzigminütige Schlacht konnte der ehemalige UFC World Champion für sich entscheiden. Im September versuchte sich Braun Strowman bei "No Mercy" in einem Singles Match, doch auch dieser musste sich nach einem F5 geschlagen geben. Nachdem auch im November bei der Survivor Series gegen AJ Styles ein F5 zum Sieg reichte, wurde den Fans klar: Lesnar ist unbesiegbar.

Lesnar bestritt im abgelaufenen Jahr vierzehn Matches und konnte mit Ausnahme des Royal Rumble Matches alle gewinnen. Sofern nicht gerade The Undertaker ein Match hat, steht Lesnar stets im Main Event einer jeden Show und schafft es damit auf Platz 7 unserer Liste, obwohl ihm das Kunststück gelang, als RAW-Superstar kein einziges Match bei RAW zu worken. Als ungeschlagener Champ zieht der Conqueror in das neue Jahr und in knapp vier Wochen dürfen wir uns wieder freuen, wenn Paul Heyman beim Royal Rumble zum Ring kommt und seinen Schützling ankündigen wird: BROOOOOOOOOOOOOOOOOCK!!!! LEEEESSSNNAAAAAAAAAAARRRR!!!
8
Hiroshi Tanahashi
Hiroshi Tanahashi ist nach all den Jahren in den Augen der Fans immer noch das Ace von New Japan. So hatte Tanahashi auch gleich zu Beginn des Jahres beim größten PPV Japans, "Wrestle Kingdom", die Chance auf den zweitwichtigsten Titel von New Japan gegen Tetsuya Naito. Allerdings zog das Ace in einem Klassiker den Kürzeren und musste sich geschlagen geben. Einen Tag später holte er sich dann doch einen Titel, denn zusammen mit Manabu Nakanishi und Ryusuke Taguchi gewann er die NEVER Openweight 6-Man Tag Team Titles von Los Ingobernables de Japón. Beim nächsten großen PPV mit dem Namen "New Beginning in Osaka" mussten die Trios Titles verteidigt werden, und in diesem Rückkampf holte sich Los Ingobernables de Japón die Titel zurück.

Im März fand der New Japan Cup statt, an dem auch Tanahashi teilnahm. In der ersten Runde traf er direkt auf EVIL und dieser konnte einen großen Sieg gegen das Ace erringen. In den nächsten Wochen traf Tanahashi dann immer wieder in verschiedenen Tag Matches auf die Mitglieder von Los Ingobernables de Japón. Anfang April trat Tanahashi zusammen mit Ryusuke Taguchi und Ricochet gegen die Ingobernables um die NEVER Openweight 6-Man Tag Team Titles an und schaffte erneut den Titelgewinn. Beim Event "Wrestling Toyonokuni" kam es Ende April zur Revanche für Tanahashi gegen EVIL, wo er die offene Rechnung begleichen konnte. Wenige Tage später kam es beim PPV "Wrestling Dontaku" zum Rückkampf um die Trios Titles, und die Titel wechselten wieder.

Beim Dominion-PPV kam es im Juni zu einem weiteren Rückkampf: Tanahashi trat erneut gegen Tetsuya Naito um dessen Intercontinental Title an. Wie auch gegen EVIL konnte sich Tanahashi beim zweiten Aufeinandertreffen behaupten und schaffte es, sich den Titel zum zweiten Mal zu sichern. Bei der ersten Show von New Japan in den USA musste er den Titel gegen Billy Gunn aufs Spiel setzen. Das Match war erwartungsgemäß schwach, trotzdem durfte Tanahashi am Ende des Matches jubeln.

Nach der Reise in die Vereinigten Staaten stand schon der G1 Climax an. Tanahashi ging mit einer Bizepsverletzung in dieses Turnier. In der Opening Night verlor Tanahashi direkt gegen Kota Ibushi, doch diese Niederlage machte ihm nichts aus. Am Ende des Turnieres stand er obenauf und kämpfte am letzten Tag der Gruppenphase gegen seinen Rivalen Tetsuya Naito um den Gruppensieg in der berühmten Sumo Hall von Tokyo. Naito setzte sich an dieser Stelle durch, und so blieb für Tanahashi nur der zweite Platz des A-Blocks.

Aufgrund der Niederlage im G1 Climax musste Tanahashi beim Destruction-Event in Hiroshima seinen Titel gegen Zack Sabre Jr. von Suzuki-gun verteidigen. Während er noch im Turnier verloren hatte, konnte er sich im zweiten Match erfolgreich durchsetzen. Im November bekam dann auch Kota Ibushi seine Chance auf den Titel, doch Tanahashi hielt die Serie aufrecht, besiegte Ibushi bei "Power Struggle" und behielt den Titel. Kaum hatte Tanahashi die Titelverteidigung ausgiebig gefeiert, kehrte plötzlich Jay White zu New Japan zurück und attackierte den Champion. So setzte es direkt die nächste Herausforderung für den Champion und dieses Match wurde für den Tokyo Dome angesetzt.

Obwohl Hiroshi Tanahashi im Jahr 2017 kein einziges Mal Jagd auf den IWGP Heavyweight Title machte, war er das ganze Jahr über in den Shows sehr präsent und auch Verletzungen hielten ihn nicht davon ab, Weltklassematches mit Wrestlern wie Tetsuya Naito abzuliefern.
9
AJ Styles
Die Nummer 1 des Jahres 2016 hat ein weiteres erfolgreiches Jahr hinter sich, welches gleichzeitig sein erstes volles Jahr mit der größten Promotion der Welt darstellte. Im Januar 2016 war der Phänomenale unter großem Jubel beim "Royal Rumble" debütiert, ein Jahr später war er bereits WWE Champion und hatte bei seinem einstigen Debüt-PPV einen weiteren großen Auftritt. Er verteidigte seinen Titel in einem der besten Matches des Jahres gegen Rekordhalter John Cena und musste sich nach zwei Siegen über den Cenation Leader im Jahr 2016 dieses Mal geschlagen geben. Bei PPV "Elimination Chamber" im Februar startete er den nächsten Versuch auf den Gürtel, scheiterte aber an Bray Wyatt.

Nach einer Niederlage in einem #1-Contender Match gegen Randy Orton war Styles' Titeljagd erst einmal vorbei und AJ hatte dafür auch schnell einen Schuldigen ausgemacht: SmackDown-Commissioner Shane McMahon. Da er sich ungerecht behandelt fühlte, griff er seinen Boss bei einer SmackDown-Ausgabe unvermittelt an und traf schließlich in einem No Disqualification Match bei WrestleMania auf ihn. Viele Fans hatten gehofft, AJ bekäme einen Mania-Gegner, der seinen Ringkünsten eher entspricht, doch Styles machte das beste aus der Situation und stellte bei seinem Sieg gemeinsam mit seinem 47-jährigen Counterpart eines der unterhaltsamsten Matches Abends auf die Beine. Weil das eben das ist, was AJ Styles tut.

Nach WrestleMania dauerte es nicht lange, bis sich WWE dazu entschied, AJ wieder zu einem Babyface zu machen, was angesichts seiner großartigen Publikumsreaktionen im Grunde unvermeidbar war. Nach einer kurzen Fehde gegen Baron Corbin wand sich Styles dem Money-in-the-Bank-Koffer zu, um wieder ins Titelgeschehen zu gelangen, doch der Koffer ging letztlich an Corbin. Da der WWE Title damit wieder in die Ferne gerückt war, machte er es sich nun zum Ziel, auf die Open Challenge von United States Champion Kevin Owens zu antworten. Der Kanadier aber hatte wenig Interesse an einer Titelverteidigung gegen AJ und ließ ihn immer wieder abblitzen, bis er eine Battle Royal gewann und sich sein Titelmatch somit verdient hatte. Abseits von TV-Kamera besiegte Styles bei einer House Show im Madison Square Garden überraschend Owens und sicherte sich den zweiten Titel seiner WWE-Karriere. Was folgte, war eine lange, erbitterte Fehde über den Sommer, die von der Matchqualität her nicht ganz dem entsprach, was man von zwei derart herausragenden Performern erwartet hatte. Der Titel wechselte zweimal hin und her und hatte dabei einige Kontroversen zu bieten, bis die Fehde beim SummerSlam im August mit einem Sieg von Styles kulminierte, bei welchem Shane McMahon als Special Referee eingesetzt wurde.

AJ verteidigte seinen Titel noch mehrfach in Open Challenges, bis er ihn schließlich am 10. Oktober an Baron Corbin verlor und auch sein Rematch nicht siegreich gestalten konnte. Er hing nun wieder etwas in der Luft, bevor er plötzlich bei dem RAW-PPV "Tables, Ladders & Chairs" als Ersatz für Bray Wyatt einsprang und ein Match gegen Finn Bálor bestritt, welches er zwar verlor, aber trotzdem als eines der Highlights des Jahres in Erinnerung geblieben ist. Nach seiner Rückkehr zu SmackDown war es dann wieder soweit: Der Phänomenale begab sich wieder ins WWE-Championship-Geschehen und forderte den Überraschungs-Champion Jinder Mahal heraus. Am 7. November besiegte er den Modern Day Maharaja in Manchester und krönte sich zum zweiten Mal zum WWE Champion. Um SmackDown beim Kampf der Brands zu vertreten, trat er bei der Survivor Series gegen Universal Champion Brock Lesnar an, und auch wenn er dort unterlag, holte er doch erneut das wohl beste Match aus dem Beast heraus, das möglich war. Beim PPV "Clash of Champions" wehrte er am 17. Dezember den letzten Versuch von Jinder Mahal auf seinen Titel erfolgreich ab, und so endete das Jahr 2017 nach vielen großartigen Matches für Styles genauso wie 2016: als WWE Champion.
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