![]() Also vor ein paar Jahren die Figur des Chilli Palmer das erste Mal im Kino auftauchte und der Film „Get Shorty“ ein akzeptables Einspielergebnis mit sich brachte, war klar, dass irgendwann diese Figur und deren Abenteuer nochmal in die Kinos kommen würden. Nun ist es mit „Be Cool“ soweit und ausser dass sich das Business geändert hat, bleibt Chilli der gleiche wie vorher. Cool, unbeeindruckt und immer ein Ass im Ärmel. Eine optimale Rolle für John Travolta. Dass aber genau dieser John Travolta hier sogar ein bisschen untergeht und seine Figur nicht zu den Highlights gehört, liegt nicht am Schauspieler selber. Denn der spielt seinen Charakter sehr überzeugend und scheint eine richtig gute Rolle fürs Leben gefunden zu haben. Dennoch waren die Momente zwischen ihm und Uma Thurman die eher langatmigen und uninteressanten. Das liegt aber hauptsächlich an den skurrilen, lustigen und genial performten Nebenfiguren, die sich hier die Klinke in die Hand geben. Wir sehen Harvey Keitel als Musikmanager, wie man ihn noch selten gesehen hat. Wir sehen einen Vince Vaughn, der seine Rolle hart an der Grenze zum nervigen spielt, aber herrlich dämlich ist. Wir sehen einen Cedric the Entertainer, der mit seiner Hip-Hop-Crew (und „Outkast“-Frontman Andre 3000) für grosse Lacher sorgt.
Fazit:
Kritik von muri |